Sonntag, 31. Oktober 2010

ooooh oh



Jetzt sag nochmal einer, ich wäre frech.
Google hat zum heutigen Tag den armen, verblichenen und schon durch den Schornstein gejagten Paul verwertet und ihn als Geisterkrake in Bild 1 online gestellt.
Tzä ... Da kommt doch gleich am Morgen schon der Lacher des Tages.

Google ist frecher. Jawoll!

Heute Abend gibts ne Sause. Erst gehts auf nen Pinselquäler-Geburtstag, dann (mitten inne Nacht) noch mit Freunden weg. Da muss ich wohl nachkommen. Langsam komm ich in Terminschwierigkeiten aber das ist genau das, was ich brauche ;o)
Hab mal wieder Hummeln im Hintern, wie sich das gehört.
Ich hoffe, das Heimfahr-Taxigeld sprengt nicht mein eingeplantes Budget, sonst muss ich den Rest der Strecke laufen oder den Taxifahrer bestechen. Oder ich bestell mir jetzt schonmal eins und handle den Preis vorher aus *höhö* (das schaff ich sicher - hihi)

Samstag, 30. Oktober 2010

stolzer Hahn



Ein Maishähnchen ist was ganz besonders Leckeres.
Bereitet man es zum Coq au vin zu, ist es eine Delikatesse.
Fackelt man beim Flambieren auch die Küche nicht ab, hat man Glück gehabt.
Dazu Ciabatta, französisches Weißbrot, nen guten Weißwein und das Mahl ist perfekt.
Fast hätte ich die Sosse vermasselt - aber nur fast .. puh. Das kommt, wenn Weiber beim Kochen zu viel schnasseln und kichern ;-)
Meine Freundin hats noch retten können, ich Dussel ich.
Für 2 Personen wars mehr als reichlich und die Miezen hatten somit auch noch was von dem Festmahl.

Freitag, 29. Oktober 2010

Inkompatibilität

Merke:
Ein Hochleistungsakku hat in einem Goggomobil nix zu suchen.
Er verurschacht einen Kollaps im System.
(© Psyco-Dad)


Gegenargument: "Was ist, wenn man den Gogo ein bisschen aufmöbelt?"
Antwort: "Tuning? Sie sind unverbesserlich."
Gegenargument: "Nö, Optimistin."
Antwort: "Reine Selbstüberschätzung. Da gehört ein Fachmann ran."
Weiß ich doch - höhö
Hach, ich liebe so nen freien Gedankenaustausch mit Menschen, die man nicht inne Tasche stecken kann!

Theoretisch ist alles möglich. Man komme mir argumentativ immer mit eindeutig nicht Widerlegbarem, sonst glaub ich erstmal gar nix und dann widerlege ICH.
Beweis:



Man kanns natürlich auch masslos übertreiben:

Ähm ... die Hintergrundmusik ist aber ... nuja ...

Ich kauf mir ein Feld



Na das kam mir doch gleich spanisch vor, dass die Bäckerrei, die neben der Arztpraxis liegt, heute morgen kurz vor 8 leer war. Normalerweise stehen da die Schüler an.
Ich bestelle mir also 1 Dinkelbrötchen und die über beide Ohren debil grinsende Bäckereifachverkäuferin trällert:

"93 Cent bitte."

Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas?
"Hörense mal junge Frau. Ich wollte ein einzelnes, jämmerliches Brötchen und nicht nen Anteil am Landbesitz oder Aktien am Getreidehandel."

"Tut mir leid. Meine Chefin hat die Preise so vorgegeben."

"Ihre Chefin wird verhungern oder ihren Rover bald verkaufen müssen. Ich gehe jetzt zur Konkurrenz und kauf mir das gleiche Brötchen für 55 Cent.
Da muss ich lediglich etwas länger anstehen, aber das isses mir wert. Ruhigen Tag noch."

Donnerstag, 28. Oktober 2010

kleine Dinge

Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge.
(Marcus Tullius Cicero)


Um 800 n. Chr. hätte ich allein für das Zitat geknebelt in nem Dorfweiher "tauchen" müssen oder man hätte mir auch ohne die Probe gleich Feuer unterm Hintern gemacht. Wenn ich überhaupt hätte lesen können. Als Frau war das ja auch Hexenwerk und die waren nach offizieller Kirchenmeinung von beschränktem Geist und nix wert.
Seine Schriften waren verboten, wurden als ketzerisch abgestempelt.
Dabei war seine These der Logik sowas von revolutionär für damalige Zeiten... tzä...

Wie dem auch sei. Der Spruch ist gut.

Wer nicht anfängt, kann nix auf die Beine stellen. Versuche sind immer auch ein Anfang, auch wenn sie teilweise ins Leere laufen. Schnuppe.

Heute gehts an die nächsten Bilder. Die Dame ist fertig und wird eventuell noch diese Woche meine Räume verlassen. Dann ist Platz für neue Arbeiten.
Noch 3 und ich habe mein Soll erst einmal erfüllt.
Dann mache ich mich klein wie ein Mäusschen und male erstmal auf Vorrat.

Ein Protrait, ein Akt und dann gehts ans Horten.

Zur Zeit bräuchten meine Tage (oder doch lieber Nächte) mindestens 3 Stunden mehr. Zwischen der Pinselquälerei, ständig bimmelndem Telefon, dem üblichen Gedöhne, einfliegenden Freunden und Bekannten, nem fast vollen Terminkalender und meinen mittlerweile üblichen Raserunden mit Hundi durch die Prärie, wird der Tag irgendwie kürzer.
Zu viele Ideen im Kopf, zu wenig Zeit sie jedesmal gleich umzusetzen.
Aber die Skizzen hab ich und somit kommen sie mir nicht abhanden :o)

Und heute werde ich die Koffeeinzufuhr drosseln, sonst denkt mein Gegenüber heute zum Termin, ich hätte mich mit Drogen zugeballert.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Frage - Antwort


Mail, 9:00 Uhr :"Guten Morgen Frau Rotzlöffel. Wie ist das heutige Befinden?"
Zurückmail zwischen Kaffee 1 und Kaffee 6, nem dampfenden Schädel und dauernd bimmelndem Telefon,
10:30 Uhr: "Och, joooooooo ... Innen bestens, aussen ... nun, man zittert sich so in und durch den Tag..." ;o)

Noch einen und ich werde aussehen, als hätte ich Parkinson.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Pictures of you

tot, kaputt, im Eimer ...


Die Welt ist um 8 wirbellose Arme ärmer.
Paul ist tot.
Jetzt steigen die Preise für Reliquien in Form von Tintenfischringen sicher ins unermessliche.
Ein Verlust *räusper*

Beim nächsten griechischen Dinner werde ich eine Schweigeminute einlegen, den Kopf senken und anschließend genüsslich in meine Calamari beißen.

Mahlzeit.. Ruhe in Frieden und ab durch den Schonstein.
Fritiert hätte er besser gerochen.

Montag, 25. Oktober 2010

Erwartungs-Mail

Mail meines English-Trainers:

Dear ...

hmpf ... ich übersetze mal:

Die Sprachschule vergibt für den besten Prüfling der nächsten Schluss-Prüfung eine Reise nach London. Eine Woche in einem guten Hotel für 2 Personen, incl. Anreise und Mietwagen. Man kann sich aussuchen, wann man die Reise antritt.
Du liegst mit deinen Vorprüfungen im höchsten Abschluss-Bereich, das Niveau wird überall etwas angehoben, aber ich bin der Überzeugung, dass du das locker schaffst.
Der beste Prüfling wird aus allen Kursen ermittelt was bedeutet, dass auch die High-Levels mit einbezogen werden.
Aber das soll dir keine Angst machen, denn sie haben es mit dem Lernen ebenso schwer wie alle anderen, sind nur weiter und haben natürlich differenzierte Aufgaben zu lösen.
Dein letzter Test war super und hatte nur einen kleinen Fehler.
Schwieriger wird es nicht werden. Du wirst gewinnen, ich bin mir sicher.

Mach mich stolz, denn wenn du gewinnst - und das ist mit den bisher abgelegten Prüfungen gar nicht unwahrscheinlich - bekomme ich als Bonus für deine Unterstützung eine dicke Gehaltserhöhung.

Streng dich an, oder besser mach es wie immer.
Wir werden uns vor der Prüfung nicht mehr sehen, darum mache ich dir einen Vorschlag:

Wenn du Schwierigkeiten hast, ruf mich einfach an, wir klären sie telefonisch und ich bin immer da, wenn du einen Rat brauchst.

Zur Prüfung werde ich nicht anwesend sein. Du wirst sie allein bearbeiten und ohne Hilfsmittel. Das wird kein Problem sein, glaub mir.

Mit herzlichen Grüßen

Gordon


Oh man, nu is mir schlecht!!! Der hätte ma besser nix verlauten lassen. Scheiß Erwartungsdruck :o( Nennt man das Motivierung???? Mennooooooooooooooooooooo...
Ich wette, der macht mich telefonisch nen Kopf kürzer, wenn ich ihm den fetten Bonus vermassle. :o(
Ich dachte zur letzten Stunde, ich hab n Brett vorm Kopf und würde wieder nur Müll von mir geben. Dem war wohl nicht so, denn "schwupdiwupp" waren alle in den vergangengen Wochen aus meinen Hirnwindungen verschwundenen Vokabeln "mir nix dir nix" plötzlich wieder da. (Naja - bis auf ein paar Lacher-erzeugende kleine Dinge, die mir mal wieder so rausgerutscht sind. Er hat mir nicht geglaubt, dass ich das nicht mit Absicht von mir gegeben hab. Eigentlich hab ich das nicht getan ... oder zumindest nicht so ganz ;o) ... und das war während dem Smalltalk in der Mittagspause *hihi*) Der hat aber auch tolle blaue Augen ... weia ...
Wo die Wörter bis dahin gesteckt haben ist mir ein absolutes Rätsel, aber das is ja jetzt auch völligst oberhupe; Hauptsache sie sind zur Prüfung vorhanden - höhö.

Ich bin durch mit den Lektionen. Sollte ich nochmal vorn anfangen? Oder lieber nen Monat ausruhen? Aaaaaaaaaaah .... Vielleicht könnte man die Prüfung vorziehen .. Ich frag mal nach. Das macht mich jetzt nervös, mensch...

Sonntag, 24. Oktober 2010

Fast abgeraucht - mein Auto :-(

Ich fahre meine Kids von A nach B, wundere mich schon, was da im Auto so komisch riecht, fahre heim und höre es zischen.
In der Einfahrt sehe ich schon ne Alt-Lache rinnen. In der Garage sehe ich beim Reinfahren die nächste Lache stehen und denke mir, dass ich davielleicht doch mal nachschauen sollte.
Es zischt, es gurgelt und es dampft irgendwie.
Immer dem Ohr nach komme ich an nen Schlauch, der in den Innenraum führt.
Von dort kommt das Geräusch.
Ich fasse den Schlauch nur ganz leicht an und ... hab ihn in der Hand. *schluck*
Mit ner gewaltigen Dampfwolke und jeder Menge Druck entleert sich jetzt auch der Rest des Wassers ausm Kühler in der Garage. Tsunami Marke Ford KA.
Bei genauerer Betrachtung stellt sich heraus, dass der Kunststoffstutzen, auf dem der Schlauch mit dem Wärmetauscher verbunden war, einfach durch ist. Der eine Teil steckt noch im Schlauch, der andere Teil ist noch Teil meines Innenraums.
Materialermüdung, völlig voll bröselig und abgebrochen.



Ford hat mal wieder Plastik verbaut, der nach 5 Jahren den Geist aufgibt. Die hamse doch nicht mehr alle, oder? Sollte man denen mal kräfig in den Hintern treten???

Der hier hauseigene Kfz-Mechatroniker (Freund meiner Tochter) ist nicht da. Toll.

Gut, es geht ja auch mal ne zeitlang ohne Heizung. Wer braucht die schon zum Fahren?
Schließt man den Kreislauf doch einfach wieder, indem man den einen Schlauch mit dem zweiten Schlauch verbindet. Zumindest von der Logik her müsste das ja gehen. Vorerst.
Ich hab noch nicht ausprobiert obs wirklich funktioniert, aber ich bin für Warnungen zu haben. Morgen früh fahr ich mal ne Runde.
Also wenn jemand richtig Ahnung hat, her mit dem Wissen!

Wirklich brauchen werde ich ihn in nächster Zeit ohnehin nicht, so dass man sich Zeit lassen kann, das Ganze wieder instand zu setzen.
Man wurde ja mit Füssen geboren und Hundi freut sich über jeden zusätzlichen Auslauf.
Think positiv: Frischluft ist gesund.

Meine Freundin hat es jedenfalls erstmal provisorisch hingewerkelt, mich von A nach B gefahren, weil man ja nicht einfach irgendwas dazwischenpacken kann. Schließlich muss die Verbindung Druck und Hitze aushalten.
Es steckt jetzt als Zwischenlösung n Metallstutzen zwischen den Schläuchen, den wir ordentlich mit Schlauchschellen befestigt haben.
Wie gut wenn man Leute um sich hat, die gleich Rat wissen. Ich hatte nämlich Schnappatmung und stand ziemlich fassungslos vor dem Auto und hätte am liebsten zugetreten!
Morgen wird das Teil bestellt, übermorgen abgeholt, Mittwoch oder zum Wochenende bekommt die Karre den neuen Wärmetauscher mit hoffentlich unkaputtbaren Stutzen.
Ich hoffe, das kann man selber einbauen, sonst geb ich die Karre auf *schwör*!
Mir reichts nämlich.
Da mottern nach und nach die Kunststoffteile weg, zerbröseln und langsam aber sicher hab ich den Ranzen dicke. Im November war der Verteiler der Kühlung das Teil der Wahl. Auch dort: Kunststoffbruch.
Ich bin ja noch froh, dass mir das jetzt nicht auf der Autobahn passiert ist, denn dann wäre mir warscheinlich der Motor wegen Überhitzung um die Ohren gesaust.
Also manchmal gibt es Tage, an denen man im Bett bleiben sollte.

Ps: Keine Kürbisse stibitzt :o(
Das Feld war zum Klauen zu sehr von Spaziergängern frequentiert und an der üblichen Stelle, an der welche wachsen und die im Wald liegt, waren dieses Jahr keine. Ausserdem hatte man ja genug mit dem Auto um die Ohren und musste improvisieren und organisieren. Die Frischluft hat trotzdem gut getan und Mittwochnacht wird nochmal geguckt, ob keiner guckt :o)

böse Mädchen

"Lass uns morgen was Beklopptes machen, mir fällt nur nix ein.", sagte meine Freundin gestern zu mir.

"Mir aber."
"War klar, drum mach ich ja auch dir den Vorschlag."

"Wir haben da eine Stelle, an der Kürbisse wachsen. Schließlich ist bald Halloween und sowas braucht man dringends."

"Da isses matschig."
"Na und? Haste keine Gummistiefel?"
"Doch."
"Na also. Kneifen gilt nicht. Zieh dir dunkle Klamotten an und mach dich unsichtbar. Das kannste doch."
"Und wie. Ich bin sowas von unsichtbar."
"Siehste, ich auch. Wo ist also das Problem?"
"Stimmt, keins da, ausser dem Bauern und seiner Mistgabel und vielleicht nem Hund. Abgemacht. Aber die Kürbissuppe mache ich."

WÜRG... Davon war aber jetzt nicht die Rede.
Sollte ich ihr sagen, dass mein Hund zur Zeit für andere Hunde besonders gut riecht und sich kein Rüde dagegen wehren kann und abgelenkt ist?
höhö*
Und so nen Bauern umgarnt man doch wie nix .. Pffff ... Mistgabeln .. lächerlich.
Aber Kürbissuppe???
Also es gibt Dinge, auf die ich verzichten kann....

Samstag, 23. Oktober 2010

angucken



Das hat sich mal wieder gelohnt, auch wenn einen Kino mittlerweile fast arm macht.
Herzlich gelacht und die Bilder sind einfach nur zucker.
Ok, man hätte ihn sich jetzt auch schon irgendwo zocken können, aber das macht man ja nicht ... noch nicht *räusper*

Und nu pimp ich mich auf, warte auf die Schar derer, die mir den Abend versüssen werden und dann gehts ab mit der Luzi.

Zack, weg bin ich wieder ... mit Kondenzstreifen ...

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Ätzescheibe



da isser nu wieder, der Sauhund, der elende. (Jaaaaaaaa, ich weiß, ich hab ne Ausdrucksweise wie'n Bauer ... manchmal jedenfalls.)
Rund wie ein Käse bläht er sich die nächsten Tage auf und raubt mir den Schlaf.
Wag sich ja keiner zu sagen, dass das Einbildung ist.
Ich merk ihn immer schon 2 Tage vorher und einen Tag nacher.
Da hilfts auch nix, die Rollos runter zu kurbeln, sich die zwei Bettdecken übern Kopf zu ziehen und sich notfalls abzuschießen - mit was auch immer.
Meine Laune sinkt spätetesns am 2. Tag wegen Schlafentzugs innen Keller, obwohl ich gegen Schlafmangel im allgemeinen und manchmal im Besonderen nix einzuwenden habe. *höhö*
Verursacht durch diese nächtliche Funzel hab ich aber dann doch ganz gewaltig was dagegen.
Kein Wunder, dass ich den Tag mit Ringen untern Augen im Unterricht gesessen und mich gewundert habe, was mich letzte Nacht um meinen Schlaf gebracht hat ... tzä ...
Hätte ich mir aber auch denken können, ich Dussel, ich.
Ein paar vertauschte Vokabeln beim heutigen Smalltalk brachten allerdings die Laune meines Gegenübers in Höchstform und dazu, Tränen zu lachen.
Hmmmmmmmm...
Sollte ich mir jetzt Gedanken machen, dass mein Trainer die letzten Unterrichtseinheiten vorzugsweise in diese Zeit gelegt hat???

Vielleicht sollte ich mein Teleskop und den Mondfilter auskramen, damit ich dem Dingen heute nacht was Positives abgewinnen kann?

Ich geh besser meine Pillen suchen, denn morgen brauch ich meinen Grips noch einmal ganz gewaltig.

Die 94% Prüfungsergebnis von heute reichen mir nicht.
Ich kann das besser!*schwör*
Und schlechte Laune braucht man wie nen Pickel am Po oder n Loch im Kopf.

Ommmmmmmmmm, entspannen Sie sich, Frau Rotzlöffel:



.... geht doch ...

Anmerkung
Launeheber von heute: Ich glaub, das Bild ist vertickt, noch bevors richtig fertig ist. Und dabei spielte die Anantomie nicht mal ne Rolle *zungerausstreck*
Jetzt nur nix mehr verhunzen!
Wie ich so genug Bilder für die Ausstellung im nächsten Jahr fertig bekommen soll, ist mir zwar n Rätsel aber was solls. Wech is wech. Is ja auch noch mächtig viel Zeit.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Highlight des Tages

Wenn die Welt klein ist, dann ist sie mit Facebook noch kleiner.
16 Jahre haben wir nichts voneinander gehört und dann kam vorhin eine Mail:
Halldòra hat dich gefunden.
Ich habe mich so unglaublich gefreut.
Sie hat die letzten Jahre immer wieder versucht, uns aufzufinden. Ergebnislos.
Jetzt hat sie sich von der einen Freundesliste zu der nächsten geangelt und ist fündig geworden. Toll!!!
Vor 16 Jahren war sie hier gemeinsam mit ihrer Freundin als Au-pair bei meinem damaligen Freund und seinen Kindern; meine eine Tochter war noch klein, die andere unterwegs.
Sie hatte solch einen Schalk im Nacken, dass man täglich mit Lachkrämpfen und Streichen zu rechnen hatte und langweilig wurde es mit ihr nie.
Heute hat sie selbst 2 Kinder, lebt wieder in Island und spricht noch ein hervorragendes Deutsch. Ein absolutes Sprachtalent, das auch Wortwitz versteht.
Es gab am Telefon viel zu erzählen und das wird wiederholt.
Und wenn alles gut geht, kommen wir alle - die Kinderschar und ihre Familie im kommenden Jahr zusammen.
Ich hoffe, das wird nicht nur ein Luftschloss, sondern in die Tat umgesetzt.
Ein paar Fetzen isländisch sind noch hängen geblieben. Allerdings betrifft das nur ein höchst unanständiges Lied, dass sie mir damals beigebracht hat.
Meine ältere Tochter hat noch ein Kinderlied im Kopf, dass sie der Jüngeren untergejubelt hat. Im Laufe der Jahre bin ich mir allerdings nicht mehr sicher, ob man den Text und die vielen ll's und ò's auch richtig spricht. Egal ... sorgt wieder für Lacher ;o)

Sonntag, 17. Oktober 2010

zu alt



Ich bin zu alt, um mit dem Jungvolk bis morgens um kurz vor 6 durch zu feiern.
Aua. Mein Kopf.
Der 20. Geburtstag meiner Tochter brachte gestern zwar nicht die erwartete Verwüstung aber heute nen dicken Schädel mit.
Wie entspannend ist es, wenn man nicht selber vorbereiten und auch nichts selber aufräumen muss. Gut dass heute Sonntag ist und ausnahmsweise außer Dogwalk und ner Runde Körperertüchtigung nichts ansteht. Dann geh ich einfach wieder schlafen :o) ...

Donnerstag, 14. Oktober 2010

new project

Nach etlichem Herumgespachtel kam vorerst das dabei herraus.
Noch lange nicht fertig aber in der Mache; und das nachdem ich mir tagelang nen Kopp gemacht habe, was da denn wohl draus wird, obs überhaupt was wird oder ich es ein zweites Mal überspachtel.
Ich saß vor diesem wilden Gespachtel, als sie mir förmlich entgegen sprang.
Nu kann sie auch da sitzen.
Konturen fertig, der Rest folgt.
Man wird sehen ...



Die bekommt noch was zum Anlehnen und noch irgendnen Firlefanz.

Morgens, halb 9 in Deutschland




- Nebel und Suppenküche, irgendwie romatisch aber feucht und kühl.
- Fastzusammenstoß mit Elster auf niedriger Flugbahn beim Joggen.
- Sie hat nochmal die Kurve gekratzt, ich das Erdloch mit dem Fuss erwischt :o( AUA
- Manche sind aber auch sowas von blind, ey.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Ansichtssache

Ist blau wirklich blau oder für andere vielleicht ein zartes gelb?
Sind die Bäume grün oder sieht sie ein anderer zwar mit der Farbbezeichnung "grün" aber eigentlich rot, so wie ich rot kenne? Manche Menschen sagen, die Welt ist trist und grau.
Ich für mich finde, sie ist bunt und facettenreich. Das macht einen doch nachdenklich.
Solche Fragen stellt man sich, obwohls eigentlich hirnrissig ist, weil wir vieles an unserer Weltbetrachtung so beigebracht bekamen, wie wir sie heute sehen.
Was aber, wenn wir das ganze Ding mal rumdrehen?

Nehmen wir mal an wir bringen einer Generation kleiner Kinder bei, die Farben, so wie wir sie kennen, anders zu bezeichnen.
Dann hieße es irgendwann: "Mensch, biste schön weiß, warste in Urlaub?"
Oder : "Guck mal, ich blute am Finger. Alles grün."
Na das wär ein Chaos ;o)

Und während die Philosophen noch diskutieren, ob die Welt wie wir sie sehen überhaupt existiert, oder ob sie ganz anders ist, geht für die Natur die Welt unter.

Also denken wir über bestimmte Dinge zwar nach aber freuen uns dennoch, dass wir das was wir an und in und um uns haben genießen können.
Das möglichst unabhängig dessen, was andere denken.
Pessimismus ist für Mesanthropen bestimmt.
Es ist doch schnuppe ob der Schulze von nebenan schlecht über mich denkt, wenn mir die Person nicht wichtig ist.
Es ist völlig hupe, ob die Sonne scheint oder ob es regnet, wenn ich mich da wo ich bin wohl fühle.
Mir kann es egal sein ob die Jule sagt, das da ist hässlich und schwarz, wenn ich selber meine, dass "das da" hübsch und weiß ist.

So lebt der Mensch mit seinem Blickwinkel und der Betrachtungsweise der Welt und allein die macht glücklich oder unglücklich. Der Mensch fühlt und ist, was er denkt und den meisten Menschen sieht man ihr Denken und ihre Einstellung zum Leben an.
Der Schulze ist grau im Gesicht und hat Ringe unter den Augen, weil er sich ständig ärgert und nicht schlafen kann.
Der Peter hat Falten um den Mund, weil er sich ständig verkneift.
Die traurige, kleine Oma von nebenan bekommt schon nen Buckel, weil sie sich die Last der Welt auf die Schultern geladen hat.
Der alte Herr von gegenüber zieht die Schultern ein und geht nicht grade, weil er Angst hat. Statt dessen keift er ständig, was ihm auch nur einen verkniffenen Ausdruck verleiht.
Warum eigentlich? Sie hatten und haben die Wahl und vielleicht sogar vergessen, sich Platz für ihre Wünsche und für sich zu schaffen ... (Wenn sie sich und ihre Wünsche überhaupt kennen.)

Ich schnappe mir meinen Hund, gehe in die helle, warme Morgensonne, mache die Augen weit auf und schaue mir an, was da alles kreucht und fleucht.

Es gibt fast nichts schöneres als früh morgens durch nen Wald zu laufen, in dem sich die Eichhörnchen noch ungestört fühlen und zeitig herumtoben, anschließend zu duschen und sich ausgetobt zu fühlen.
Da sieht man Tiere, die sonst den ganzen Tag wegen etwaiger Störungen verschwunden sind, jetzt im Herbst den Tau auf den Blättern und den Wiesen und wenn die Sonne scheint, dann funkelts.
Morgens gesportet, fängt der Tag einfach nur gut an, auch wenn der nächste Tag ne Muskelkatze beinhaltet.

Heut nachmittag gehts zum Drachensteigen und der Abend ist in Gesellschaft von Leuten mit Pinselquälsyndrom und bunten Farben unter den Fingernägeln auch schon geplant.

Ich bin froh, dass meine Welt innen und aussen so bunt ist! Auf gehts

Montag, 11. Oktober 2010

Rämänäm - Tour de Ruhr



Nachdem ich mich nun endlich in "Stumpfi sein Hausdrachen ihrs Kombi" geschrumpft habe, (guck)

hat er sich erbarmt, mich mal wieder mitzunehmen. Klasse und lustig wars!
Es ging am Samstag von hier aus, dem Bergischen Land also, durch unzählige geniale Kurven über ein paar Nachbarstädte durch Velbert, über den Langenberger Sender (mit Kippchenpause und Aussichtsgenuss) und weiter nach Essen an den Baldeney-See.
Treffpunkt von allem auf mindestens 2 Rädern, mit und ohne Zähne, mit und ohne Motor, mit und ohne Haare und jenseits der 40.
Mann, da liefen Gestalten rum ...
Das Wetter hat mitgespielt, Sonne satt - obwohl; auf der Rückfahrt am Abend hab ich mir doch fast den Hintern abgefroren. Da fehlte der vorher vorhandene Speck und das "Mehrdrunter", was man um die Jahreszeit tunlichst nicht vergessen sollte, ich Vollhonk, ich.

Sobald ich das Foto von der am Mopedtreff lungernden Baggage endlich von meinem sich sträubenen Handy runtergezogen habe, liefere ich das noch nach.

Sicher war das die letzte Tour für dieses Jahr - jedenfalls für mich, weil ich themperaturtechnisch ein Weichei und Frostbeutel bin (O-Ton-HerrStumpfsinn).
Für das kommende Jahr überlege ich mir meinen alten Führerschein up-zu-daten und mir endlich die Eintragung der Erlaubnis zum Fahren von Mehr-KW zu gönnen, die ich nach uuuuuunendlichen Zeiten verdient hab; von 1a auf ungezügelte 1 oder A oder wie das heute heißt.

Nochmal einen Dank an Frau Hausdrachen für die Leihgabe von Kombi und Gatten (Ich habe beides fein heil gelassen, sieht man mal von den Kopfnüssen ab) und diesem Gatten für nen tollen Tag, n flottes und sicheres Fahren, viel Lachen und fürs anschließende Drehen und konvertieren der mp4-Datei. Ich hatte dämlicherweise hochkant gefilmt und das falsche Dateiformat gewählt. Tzä...

Samstag, 9. Oktober 2010

Ich kann nicht = ich will nicht

„Ich kann nicht und ich weiß nicht warum“, sagte der Bauer zu seinem neuen Pferdchen, „ich habe heute keine Kraft das Feld zu bestellen.“

„Ich helfe dir.“ sagte das Pferdchen und legte sich mächtig ins Zeug.
Immer wieder wenn der Bauer mit seinen Kräften am Ende war oder nicht weiter wusste, legte das Pferd noch einen zu; immer wenn das Bäuerchen seine Hilfe benötigte, war es zur Stelle. (Dummes Pferdchen)
Es bekam hin und wieder gutes Futter und auch ein paar Streicheleinheiten, doch manches Mal stand es vor dem Bauern und verstand die Welt nicht mehr. Irgendwann jedoch wurde auch das Pferdchen traurig, weil der Bauer so kraftlos war und auch zwischendurch dem Pferd keinen Respekt schenkte. So ging es über Monate.
Das Pferdchen mochte den Bauern sehr, aber was sollte es tun um ihm zu helfen seine Kraft wieder zu erlangen?

Eines Tages sagte es: „Bauer, auch ich brauche auch einige Dinge damit ich weitermachen und bei dir bleiben kann, denn auch mir gehen die Kräfte verloren.“
Der Bauer hörte scheinbar aufmerksam zu, denn das Pferdchen war im sehr wichtig, tat es ihm doch gut. (Aber wieso forderte jetzt dieses Pferd etwas von ihm, wo es doch sonst so genügsam war? So etwas "geht gar nicht", denn er ist schließlich der Bauer.)
Sie unterhielten sich lange und oft und in der Folge erkannte der Bauer doch, dass er etwas tun musste, damit er das Pferdchen bei sich behalten konnte, oder etwas tun musste, um seinen Weg auch ohne es zu schaffen.

Ein paar Tage später war der Bauer wieder am Ende seiner Kräfte, doch ließ er es das Pferdchen diesmal nicht sofort merken. Zu viel beschäftigte ihn. Nicht einmal mit ihm sprechen konnte er darüber. Er hatte Angst und Zweifel, ob er sich und dem Pferdchen und dem ganzen Leben gerecht werden konnte und auch Angst, das Pferdchen zu verschrecken und damit zu verletzen, Angst davor, was kommen könnte.
So kam es, dass der Bauer das Pferdchen einfach im Stall ließ und lieber seinen eigenen Weg ging. Back to the roots den alten Spuren folgte, die ihm vertraut schienen.
Das Pferdchen wunderte sich zunächst. Es hatte sich so sehr auf den Tag gefreut und darauf, dem Bauern zur Seite zu stehen. Vielleicht hatte es dem Bauern zuviel abverlangt? Vielleicht hatte es sich selbst zu viel abverlangt!
Nun stand es im Stall und wartete und mümmelte sein Heu.
Nichts geschah.
Der Bauer jedoch wollte gar nichts nichts ändern und verkroch sich lieber in seine Hütte und die Sicht auf seine Welt, dachte an alte Zeiten.
„Ach ich weiß nicht, ich glaube, ich kann gar nichts ändern.“, meinte er zu sich selbst, tat nur die nötigsten Dinge und wählte den Weg, der ihm am Einfachsten erschien. Das war eine gute Idee, denn für alles andere fehlte ihm schließlich die Kraft.
"Ach, es geht doch auch ohne dieses neue meckernde und fordernde Pferdchen, dass ja so wenig Verständnis hat. Warum denn schwierig und anstrengend wenns auch einfach geht?", fragte er sich selbst und ging seine alten Wege.

Nach kurzer Zeit hatte das Pferdchen die Nase gestrichen voll, blies dem Bauern noch einmal kurz den Marsch, zerschmetterte seine Box, schloss die Tür fest hinter sich, verließ den Stall und den Bauern und graste fröhlich mit vielen anderen Pferden auf einer grünen Wiese unweit des alten Hofes. Es beschloss, nie wieder einem Bauern zu Diensten zu sein, der es zwar nicht zu schätzen aber dafür zu verletzen wüsste.
Und immer wieder sagte sich das Pferdchen: „Wie schön dass ich weiß, dass ich kann, weil weiß was ICH WILL, denn ich habe einen starken Rücken und einen noch dickeren Kopf.“ So begann es zu lächeln, ging zuversichtlich vorwärts, überließ den Bauern sich selbst (sowie seiner uralten Weltansicht und Einstellung) und fühlte sich befreit von dem Bedürfnis, zur Ziege zu mutieren.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Bei Ikea ausgesetzt

Ikea ist zum Herumstöbern und zum Zeitvertreib immer n nettes Ziel. Jedenfalls solange man ein paar Penunsen in der Tasche hat.

Wir schlunzen also abends gemütlich durch die Ausstellung, gucken hier und da, meine Freundin sucht händeringend nach nem Schuhschrank, da ertönt die Ansage:

"Ju Kwon und Saskia Soundso möchten gerne aus dem Smòland abgeholt werden."

Wir schlendern weiter. 15 Minuten später:

"Hendrik Dingenskirchen und Ju Kwon möchten gern aus dem Smóland abgeholt werden."

Es nähert sich 20 Uhr, der Laden steht kurz vor Feierabend.

3. Durchsage: "Ju Kwon möchte gern im Smòland abgeholt werden. Die Eltern von Ju Kwon mögen ihn bitte abholen!" Die Durchsage wird etwas eindringlicher, ein Seufzen ist auch zu vernehmen.

Wir fragen uns, ob da vielleicht jemand sein Kind entsorgt hat.

4. Durchsage, es ist fast 20:30 Uhr: "Ju Kwon wartet immer noch im Smòland auf die Abholung durch seine Eltern."


Die 5. Durchsage, mittlerweile ist es 20:55 Uhr und alles hastet zur Kasse, erreicht uns im Ausgang:

"Ju Kwon muss dringend abgeholt werden. Die Eltern von Ju Kwon bitte zum Smòland, wir schließen in 5 Minuten." Man hört noch Gemurmel des Herrn, der nun wirklich mächtig genervt klingt.
1,5 Stunden hat er versucht, dieses Kind wieder an seine Erzeuger loszuwerden und es ist nix passiert.

Oh ha. Vielleicht ist das die Art und Weise, wie man Kinder loswird?

Samstag, 2. Oktober 2010

ein Zitat: Wirklichkeit

Wirklichkeit ist das, was geschieht, in dem alle Reaktionen und Ideen, aller Glaube und Meinungen, die man hat, eingeschlossen sind. Darum muss man zuhören und lauschen.

Wenn Sie wirklich zuhören, dann geschieht dabei ein Wunder.
Das Wunder besteht darin, daß Sie ganz bei dem sind, was gesagt wird, und gleichzeitig Ihren eigenen Reaktionen lauschen.
"Krishnamurti, Das Licht in dir"


Kluges Männchen