Montag, 27. April 2009

Besuch im Gruga-Park

Es hat mich schon gewundert, dass meine Kids gleich zustimmten, als ich ihnen nen Besuch im Gruga-Park in Essen vorschlug.
Die sind sonst nicht so fürs Ausflügeln, es sei denn, wir machen was Reißerisches (Muttern auf Inliner stellen, in nen See werfen, am Wehr in der Wupper waten, bis einen die Strömung runtersemmelt, oder sowas).

Wir haben uns also in unsere alte Karre geschmissen, die Taschen vorher mit allerhand Futteralien bestückt, uns ne Decke eingepackt, unseren besten Kumpel abgeholt und sind straight hin.

Der Park war ziemlich voll. Oma machte mit Opa genau so nen Sonntagsausflug wie ne Menge Familien mit Kleinkindern und Leute, die wirklich alternativ aussahen (heißt: langhaarig und in Filz gekleidet).
Überall auf den Wiesen lagen die Sonnenhungrigen und in den Schatten saßen die älteren Herrschaften, während die Kids das Kneip-Becken und die Spielplätze belagerten.
Meine Mädels haben das Schachbrett belagert und nach 5 Minuten der angefangenen Partie hatte sich ein Pulk Opas um sie geschart und die gaben munter gutgemeinte Ratschläge.

Selbst meine Kinder waren von der Farbenpracht im Park begeistert und die Opas von meinen "Mädels", haben sie doch die alte Mannschaft mal so richtig zum Lachen und auf Zack gebracht.

Hier ein paar Bildchen ausm Park:



Meine Kamera ist einfach Scheiße und macht wegen Batteriebetrieb immer schon nach ein paar Bildern schlapp. Trotzdem bleibts in Erinnerung und wir kommen wieder.

Samstag, 25. April 2009

Kleiner Schwank

Kleine Anekdote aus dem Leben einer ehemals besten Freundin

Also ich hatte ne Freundin, eine, die so richtig Gas gab. So zwischendurch jedenfalls mal.
Ihr Mann auch. Sie sind beide berufstätig und hatten sich so richtig was aufgebaut, was Spießer als rechtschaffend bezeichnen: Haus, dicke Autos, tolle Urlaube und wat auffe "hohe Kante".
Meine Freundin sieht gut aus, hat Grips und ne klasse Figur, verdient ordentlich Pinunsen mit Immobilien und so nem Kram und früher hat sie ein Studium der Psychologie abgelegt. Mit allem drum und dran. Das war ihr aber irgendwann zu doof, weil sie meinte, sie wäre selber zu labil. Egal - sie verdiente jetzt mit ihrem Wissen um Manipulation in der Immobilienbranche jedenfalls mehr, als sie als Seelendoktorin jemals hätte verdienen können und reist auch ziemlich viel.
Denen gings so richtig gut. Männe war oder ist Manager bei irgend so ner Pharma-Panschbude und auch viel unterwegs. Kinder ham se nicht gehabt und konnten dann auch immer so wie sie wollten, wenn sie Urlaub machen wollten und überhaupt.
Weil aber beide doch recht eingespannt waren, haben sie sie sich nicht sooooooooo oft in ihrem Prunkstall getroffen, weil immer einer von beiden irgendwo herum schwirrte.
Und da kommt meine Freundin eines Tages unverhofft nen Tag früher heim, da liegt in ihrer Muckelkiste eine hübsche rothaarige, vollbusige Granate und ihr Mann schnarchend daneben. Überall Klamotten im Zimmer verstreut, Sektflasche und Gläser daneben. Die habe es wohl krachen lassen.

Meine Freundin klopfte kurz an die offene Zimmertür, drehte sich rum, wartete bis die beiden sich angezogen hatten, setzte sich derweil in die Küche und harrte der Dinge, die da kommen mochten.
Die Dame verzog sich auffallend schnell mit einem: "Ich geh dann wohl besser." und Göttergatte stellte sich etwas betreten annen Küchentisch und wußte erstmal nicht, was er sagen sollte.
Nette Situation. Meine Freundin hat/te dahingehend wohl Nerven wie Drahtseile, denn als er ihr erklärte, dass er nun erst einmal in 2 Wochen mit Katharina (so hieß die schöne Rote) für 2 Wochen in die Karibik fährt, und er sie doch bitten wollte, sich in seiner Abwesenheit um eine Wohnung für sich zu kümmern, blieb ihr nicht einmal der Kaffee im Halse stecken. Nicht einmal, als er sie noch bat, doch während seiner Abwesenheit nach dem Rechten zu schauen.

Nun gut. Das zur Vorgeschichte. Da folgte natürlich noch ein klitzekleines Wortgefecht (ohne gehts halt nicht), aber im Grunde meinte sie, wenn jemand solch eine Entscheidung einmal getroffen hat, macht es keinen Sinn, dem eins über zu braten - verbal jedenfalls nicht.

Sie zog also aus, und zwar bevor Mann mit Freundin unter der karibischen Sonne Brandblasen schlug und sich den Schnulli an ihr wundschrubbelte.

Aaaaaaaaaber meine Freundin wäre nicht meine Freundin, wenn da nicht noch was gekommen wäre.
Während er den Freuden des neuen Lebens frönte, ging sie ins eheliche Eigenheim und schloss alle Fenster.
Dann schloss sie noch etwas. Nämlich den Wasserschlauch an und drehte auf. Nicht im Garten. Nöööönönö. Im Haus.
Vorher hatte sie sich mehr als 10kg schnell keimende Samen besorgt. Die wurden überall verstreut und gut in die Ritzen gepresst. Aufm Teppich, aufm Sofa, dem Bett, inne Schränke. Überall dort, wo es so richtig lange feucht bleibt. Sie hatte 2 Wochen Zeit zum Nachwässern ... Höhöhö ...
Anschließend wechselte sie die Schlösser aus und schickte die neuen Schlüssel kurz vor seiner Rückkehr per Post an ihren Gatten mit dem Wunsch nach viel Freude bei den Renovierungsarbeiten.
Als der nach seinem Urlaub wieder heim kam, erwartete ihn ein wunderschöner Kräutergarten. Ein richtiges Biotop auf knapp 200qm mit allem drum und dran. Die Kresse muss wohl besonders gut gewachsen sein und duftete auch aufregend intensiv...

Und meine Freundin erfreut sich immer noch an ihren eigenen 4 Wänden weit weg von jemandem, der sie einfach vor vollendete Tatsachen stellt.
Das nenn ich mal gelungen, gell?

Dienstag, 21. April 2009

Mei, is der zuckersüß

Da schlunz ich heute so leicht entspannt vom Geburtstagstochterrechner hin und her, über die Blogs, durch Google und verschiedene Mailprogramme und stoße auf das hier. Is der nicht niedlich?

Bevor ich mich hier nu verzetteln tu, werd ich meiner mütterlichen Pflicht genügen müssen und meiner verfressenen Bande verwandtschaftlicher Blutsbrüder und -schwestern irgendwas zurecht schmottern. Kuchen is fertig. Ich muss denen beim Reinkommen gleich nur noch die Teller annen Kopf und die dazugehörigen Gabeln ans Bein werfen. Aber eigentlich könnte mein Kind in ihrem zauberhaften pubertierenden Raupenstadium dies einmal selbst übernehmen. Wir werden sehen.
Wenn man von mir nix mehr liest, bin ich wegen Überfressung einfach und schlichtweg geplatzt oder von eben jenem Kind erschlagen worden, weil ich ihren Rechner besetzte.

Sucht im Garten nach mir. Dort, wo der frische Erdhügel aufgeworfen wurde, denn weiter wird das faule kleine Luder mich nicht schleppen wollen.

Mittwoch, 15. April 2009

Zwangspause

Mein Laptop ist im Eimer, der Bildschirm blitzt in einer Tour und das Gerät schaltet sich unaufgefordert ab. Tja - wer so heiß läuft, muss sich halt einmal eine Zwangspause gönnen.
Das Dingen geht damit das zweite Mal nach Siemens zurück, just in time, denn morgen liefe die Garantie ab.. höhö.
Rotzlöffel verabschiedet sich hiermit auf unbestimmte Zeit, weil ich nicht weiß, ob meine Gören mich an ihre Rechner lassen.
Obwohl - ähm - ich könnte ihnen androhen, ihnen die Stecker zu ziehen oder die Zugänge zu sperren, sollten sie kein Mitleid mit mir haben. Besondere Umstände fordern schließlich auch besondere Vorgehensweisen, nicht wahr? ;o)

Bis das Dingen wieder da ist, werde ich den Garten malträtieren und meinen Weibern so richtig auf die Nerven gehen.

Tschüss, ciao, au revoir, arrivederci, slán, tot ziens, hosça kalin, adiós, До свидания (do svidaniya) and good bye und bis dann mal.

Freitag, 10. April 2009

Frohe Ostern

Frohe Ostern allerseits und macht es Euch so richtig gemütlich.

Macht es besser als ich. Bei einem der letzten Osterfeste habe ich vergessen einen Plan der versteckten Eier zu machen. Irgendwann im Sommer, so beim gemütlichen Rasenmähen habe ich dann eines derer übermäht, die meine Kinder nicht gefunden haben. Es lag dort seit dem Osterfest gemütlich in der Sonne. Nicht einmal ein Igel hat es gefuttert und ich habe die komplette Nachbarschaft damit bedunstet. Das Rasenmähen konnte ich erstmal vergessen, weil man vor Gestank keinen Atemzug mehr tun konnte. Nachbarbeschwerden, noch mehr Gemecker meiner Kinder und seitdem laufe ich an Ostersonntag mit einem Gartenlageplan durch die Pampa und verstecke sie so, dass nachher keins mehr fehlt - hihi.....

Donnerstag, 9. April 2009

Tztztz

Ein Scharr Nonnen kam zu Petrus und wollt in den Himmel.
Petrus zur ersten Nonne: "Hast du schonmal einen Penis
angefasst?"
Die Nonne: "Ja aber nur mit der Fingerspitze!"
Petrus: "Dann tauche deine Fingerspitze ins Weihwasser
und geh in den Himmel."
Petrus zur zweiten Nonne: "Hast du schonmal einen Penis
angefasst?"
Die Nonne: "Naja, ich muss gestehen, ich habe ihn massiert!"
Petrus: "Dann tauche deine Hand ins Weihwasser und geh
in den Himmel."
Plötzlich entsteht Unruhe in der Schlange, weil sich eine der
Nonnen vorgedrängelt hat.
Petrus fragt die Nonne: "Warum drängelst du dich vor?"
Die Nonne: "Na wenn ich das Zeug schon gurgeln muss,
will ich es tun, bevor Schwester Maria ihren Arsch reinhält!"

Sonntag, 5. April 2009

Et voilà, la Kräuterspiralinski

Ich sollte ein Foto meiner Kräuterspirale machen. Als ich dann gestern nach dem Verunstalten meines Gartens so vor dem Dingen stand fiel mir bei näherer Betrachtung auf, dass ich sie sträflich vernachlässigt habe.

Nur Rückschnitt reicht halt nicht. Schande über mein Haupt. Der Heizstein aus Schiefer stand schief, einige große Teile sind verrutscht. Kommende Woche werde ich sie wohl einmal komplett sanieren müssen.
Dafür habe ich ihr gestern 2 neue Bewohner spendiert und das Wasser gereinigt so gut es ging, einen ollen alten Drainagesack aus Jute eingezogen und sie vom Heckenschnitt befreit.
Neues Kraut: Silberblättriges Heiligenkraut und Bohnenkraut können sich jetzt in verschiedenen Zonen breitmachen.
Und endlich habe ich dem scharfen Thyminan den Gar aus gemacht. Den konnte kein Mensch zu sich nehmen und er brannte auf der Zunge wie Hulle.
Ersetzt wird er durch Zitronenthymian, sobald es draußen beständig wärmer ist.
Mein Salbei steht oben in der Mitte, unschwer zu erkennen, völlig zerrupft traurig in der Gegend herum. Darunter rechts macht sich der Oregano breit. Die beiden haben sich ständig miteinander in den Blättern und man muss aufpassen, dass sie sich nicht zu sehr ins Gehege kommen.
Links unten steht bereits der Knoblauch in vollem Grün und ich schnippel hin und wieder einen Stängel in den Gulasch oder sonstiges Geköchel. Das ist teilweise intensiver als die Knolle selber.

Der Schnittlauch kann ab übernächster Woche auch wieder genossen werden. Dieser und der Knoblauch sind immer die ersten, die sich zeigen, sobald es draußen wärmer wird.

Im Hintergrund steht der zurechtgestuzte, etwas leidend aussehende Rosmarin, den ich letzte Woche herunterschneiden musste. Er hat gut einen halben Meter einbüßen müssen, weil er so groß war, dass man ihm nicht mehr Herr wurde.
Leider hält sich aus irgendeinem Grund die Petersilie nie recht lange. Selbst in der Feuchtzone mickert sie herum und geht dann irgendwann ein. Seltsam, denn direkt zwischen dem Schnittlauch steht sie eigentlich ideal in der Nähe des Wassers.

Noch ein paar Steingewächse und die Spirale wird im Sommer wieder prächtig aussehen. Im Frühjahr eher bemittleidenswert, zeigt sie ihre wahre Pracht im Juni/Juli und gibt alles her, was man an Kräutern zum Würzen braucht.

Die Steine habe ich übrigens alle aus der Wupper gemopst (praktisch, dass sie hier durch den Ort fließt) und ich bereue nichts!!! Die wachsen da, ehrlich. Einzig der große südlich platzierte Schieferstein, der im Sommer so richtig einheizt, ist aus einem Steinbruch an der B 236 zwischen Winterberg und Hallenberg entwendet und hat mich beim Hertransport mindestens 5 Liter mehr Sprit gekostet..

Donnerstag, 2. April 2009

Geschafft für heute

Ich bin geschafft.
Der Rasen ist gekürzt, die Kräuterspirale zurecht gestutzt, die Hortensien sind von den alten Blüten befreit und das Laub ist nun auch komplett aus den Beeten verschwunden, die Ränder sind geschnitten, einzig die Hecke wartet noch darauf, einen halben Meter einzubüßen. Das kommt später. Mir reichts für heute.

Heute Abend pinsel ich noch ein wenig an meiner Geisha herum.
Hier schon einmal ein Vorgeschmack vor dem Verfeinern.

Mal schauen, wo ich die Acrylfarbe nachher wieder überall hängen habe :-) Ein paar Schatten sind noch zu setzen, bevor sie fertig ist und den Besitzer wechseln könnte. Vielleicht behalte ich sie auch, obwohl sie in meine Wohnung nicht so recht passt. Sie braucht einen großen, hellen Raum. Bei einer Größe von 100 x 80 cm muss sie wirken und einem nicht gleich vor der Nase hängen.