Dienstag, 31. März 2009

Ich brauch nen Pubertätsbeschleuniger

Oh manno, meine Nerven.
Minizicke hat seit ihrem 1 1/2sten Lebensjahr nur noch Hummeln im Hintern.
Da begann sie nachts zu spielen, vor sich hin zu trällern, die Nacht zum Tage zu machen. Manchmal hörte man es rumsen, dann hat sie im Dunklen die Treppe übersehen, nachdem sie wie eine Raupe in ihrem Schlafsack über alle Gatter geklettert ist.
Man stand auf, schaute, ob es diesem kleinen Terroristen gut ging, überprüfte die Pupillen und sämtliche Gräten, legte sie wieder zurück ins Bett und versuchte einzuschlafen.
Nucki rein, denn ohne den ging es nicht und ab ins Traumland bis zum nächsten Terror.
Nu wird sie 14 und schläft immer noch viel zu wenig.
Wenn ich bedenke, wie oft ich den Schnuller oben an der Treppe noch hab wackeln sehen, während mein zuckersüßes, großäugiges Terrorigelchen schon ne Etage tiefer war, wundert es mich, dass sie überhaupt überlebt hat.
Man konnte abgattern was man wollte, Hindernisse waren nie ein Problem.

Und so geht es zur Zeit allabendlich:
"Hexchen, mach das Licht aus, Flimmerkiste gleich mit und schlaf."
"Ja, Mama."
5 Minuten später:
"Hallo? Licht aus!" (energischer)
"Jaaaaa!" (Zickchen ist leicht genervt)
5 Minuten später:
"Hey, sag mal, hörst du schlecht?"
"Ne, ich muss noch ... "
"Nix da, ab ins Bett."
"Jahaaaaaaaaaa."
5 Minuten später:
Muttern dreht fürs Dachgeschoss den Saft ab.
"Manno, Mama, mein Wecker geht doch dann auch aus."
"Macht nix, notfalls bin ich dein Wecker und wenn du nicht schläfst, kommt morgen früh der kalte Waschlappen."
Gekeife aus dem Obergeschosss aus einem anderen Zimmer: "MAMAAAAAA, warst du das? Ey, ich fass es nicht, wir gucken hier grade nen Film."
"Mir schnuppe, es wird geschlafen."
"ICH BIN 18! Mach den Strom wieder an, bitte."
"Deine Schwester nicht und die ist taub gegen jede Anordnung."
"Ich muss aber noch die Mail an meinen Tutor ausballern, ohne Strom geht das nicht."
"Ich denk, du guckst nen Film."
"Ja, auch."
Ich pack mir an den Kopf, lasse selbigen hängen, gebe nach, während das Kleinweib hämisch grinsend in ihrem Zimmer sitzt.
Strom wieder an, weil man ja die Große nicht unter den Eskapaden der Kleineren leiden lassen will.
Ich konfisziere Kleinweibs Handy, drehe notfalls die Birnen aus der Fassung und troll mich einfach ins Bett. Dabei denke ich an allerhand Foltermethoden, habe die Hoffnung, dass die Große nach dem Studium der Biologie vielleicht in der Genforschung nen Pubertätsbeschleuniger bastelt, damit es später den Mamas besser ergeht.

Weiber, ey. Da sag mir einer, dass pubertieren leicht ist. Also für Mütter ganz gewiss nicht!!! Und jede Mutter, die behauptet, sie hätte ihr Kind nicht schon einmal gedanklich gewürgt, geschüttelt oder gevierteilt, die lügt! - So ..

Montag, 30. März 2009

to do or not to do

To-do-Liste für heute:

= erlädischt
X= irgendwie verschoben


Joggen mit Hund nach dem Aufstehen X (war noch zu kalt)

Wäsche waschen

Nen Kaffee

Rasen mähen X

Baum beschneiden, damit die Nachbarn bald nix mehr sehen X

Einkaufen

Großes Kind abholen

"Kleineres Kind" dazu bekommen aufzuräumen X (Arggrrrrr ... an der Pubertät gescheitert)

Staubschlampe schwingen

Nen Kaffee

Bad putzen


Kaffee


Tretminen von Hundi aufm Rasen entfernen X

Vorm Haus kehren X

Schriftkram erledigen

Meine Schwester abwimmeln

Balkonkästen bepflanzen X

Balkon schrubben X(Wie? Vorm Bepflanzen? Sinnlos!)

Lieber noch nen Kaffee

Mit nem Brummbär getippt (man gönnt sich ja sonst nix)

Dabei Kaffee

Flur geschrubbt

Danach nen Kaffee

Hecke schneiden X (Ich bitte Dornröschen, die ist sicher in Übung.)

Nase in die Sonne halten

Es mir gut gehen lassen

Reihenfolge variabel, wie das so ist, gell?

Boah, war ich faule Socke fleißig *lach*

Sonntag, 29. März 2009

Mein neuer Suchtfaktor der Stufe 10

Meine Kids haben mich mit nem Virus infiziert.
Nachdem ich den ersten Teil als Hörbuch verschlungen habe, habe ich mir gestern (eigentlich zum Einschlummern) den dazugehörigen Film auf Kino.to angesehen. Ja, ja, ja, ich weiß, ich weiß - sowas macht man nicht! Schließlich isses nicht sooooooooo ganz legal, aber an Schlaf war gar nicht zu denken. Ich hab mit Spannung bis zum Schluss ausgehalten und bin begeistert.
Das dazugehörige Hörbuch kann man legaler auf Youtube anhören. Sämtliche Teile und nicht nur den Ersten.

Samstag, 28. März 2009

Minirotzlöffel

And here she is: Tatataaaaaaaa
El Rotzlöffel mit 1 1/2 Jahren. Mit Honigbrotschnute und Falten auf der Nase, dafür fast ohne Haare. Die kamen erst so richtig mit 2 *schmoll* ... Na, konnte auch keiner dran ziehen ;-)

Freitag, 27. März 2009

Am Ohrwurm hängen geblieben

Beim Durchwühlen von Youtube kann man sich ja schonmal ordentlich verzetteln. Dabei habe ich diese junge Dame gefunden. ALLE ihre Lieder, die sie covert sind einfach obergenial (meiner Meinung). Ich hab mich durch all ihre Songs gewuselt und nüx gefunden, was ich nicht einfach klasse fand.

Guckst du:

Donnerstag, 26. März 2009

Gestern anne Ampel

Miesestes Wetter, Regen, Hagel, Graupelschauer, viel Verkehr, ein Tag, den man gelinde gesagt inne Tonne klöppen konnte.
Ich fahre von links nach rechts, spute mich um rechtzeitig wieder daheim zu sein, werde von Oma A und Oma B an der Plus-Kasse am Weiterkommen gehindert, weil Oma A ihr Portemonnaie gar nicht dabei hat, nachdem alle Ware ersteinmal gescannt war und Oma B nicht mehr sieht, wie viele Pinunsen sie überhaupt dabei hat nachdem sie knappe 5 Minuten zum Auffinden ihrer Börse brauchte. Einpacken der Teile nochmal im Schneckentempo und dann bleibt sie mit ihrem Einkaufswagen mitten im Weg stehen und kommt nicht weiter. Hexenschuss. Da geht nix mehr. Die muss man auf die Seite tragen.

Endlich im Auto mit erhöhtem Adrenalin und Bleifuss Richtung Heimat. Die nächste Omi (C) kriecht im "Ich-taste-mich-übern-Asphalt"-Tempo von max. 30km/h im kleinen Fiesta vor mir her. Die nächste geriatrische Attrakion erwartet mich an der nächsten Kreuzung.

Und jetzt kommts:


Gendankenverloren sitzt Oma D mit sinnigem Blick in ihrem Vehikel auf der Geradeausspur, ich stehe links neben ihr und warte aufs Abbiegen und "Grün". Ich schau sie an. Sie schaut zurück und hat den Finger so tief in der Nase, dass er eigentlich zum Ohr wieder herausgucken müsste.
Tut er aber nicht, weil Oma D ihn sinnig aus dem Loch zieht, betrachtet, noch einmal nach der Ampel schaut und dann lächelnd frühstückt.

Vor lauter Genuss vergisst sie loszufahren, als die Ampel umspringt. *würg*
Ich habe allerdings schnellstens Gas gegeben, um nicht noch mehr von ihrer Zwischenmahlzeit mit zu bekommen.
Hinter ihr hupt es, ich biege ab und sehe zu, dass ich heim komme. Ohne Omas umzunieten, ohne noch einer zu begegnen, denn für den Tag hatte ich die Nase voll. Und die bleibt auch voll, es sei denn, es bietet sich eine Rotzfahne für Rotzlöffel, wie es sich gehört.

Mahlzeit.

Sonntag, 22. März 2009

Jaaaaa jaaaaaaa

Ich check das zwar nicht, aber es sieht genial aus. Beim Ausprobieren habe ich mir die Finger verknotet und es nach 5 Versuchen aufgegeben.

Mittwoch, 18. März 2009

Rotzlöffelmenue

Mittagszeit ist Magenknurrzeit und man sollte geflissentlich darauf achten, der geliebten Brut, der verwöhnten, einigermaßen pünktlich das Essen zu servieren. Da fängt Muttern rechtzeitig mit dem Schmottern an, denn sonst drückt nachher die Zeit und dann wird das nix.
Ich schlender also gemütlich in die Küche, wasche den Braten, würze, wie man würzen sollte und gebe etwas Fett in den großen Topf. Alles andere ist schon kleingeschnippelt. Zwiebeln, die einen so richtig zum Heulen bringen, Knoblauch, der einen so richtig stinkig macht, Herd anschmeißen, noch nen Zug aus der angerauchten Ziggi und ... dann muss ich aufs Klo. :-(

Wie das so ist. Immer dann, wenn man es nicht gebrauchen kann, knapp vor dringend.
Dort im Bad kann man auch den Waschtisch kurz abwischen, noch eine Maschine Wäsche einfüllen und dann wirds wirklich knapp vor knäpplich.
Da sitzt man also und schaut auf die geschlossene Badtüre, durch die langsam aber unaufhörlich kleine Schwaden hineinziehen.
Vor die Wahl gestellt, jetzt entweder zu unterbrechen und in die Hose zu pullern oder zu verbrennen, habe ich mich entschlossen, das Risiko des Brennens auf mich zu nehmen, denn was anderes wäre mir peinlich gewesen. Außerdem sitzt man im Bad ja an der Quelle der Wasserhähne und notfalls könnte man sich noch unter die Dusche stellen, so es denn heiß wird.

Ich öffne also nachher die Türe und luke hinaus und habe justamente keine Luft mehr bekommen. Es war nämlich keine mehr da irgendwie. Statt dessen türmten sich in Flur und Küche und überhaupt überall Rauchschwaden, die in Nase und Ohren brannten.
Den Topf geschnappt, der schon glühte, Deckel druff und raus mit dem Dingen aufn Balkon.
Auf die Fliesen hätte ich ihn nicht stellen können, ich gehe jede Wette ein, die wären geplatzt :-(
Ich steh da also mit dem Qualmtopf, da geht schräg oben gegenüber das Fenster auf und meine Nachbarin brüllt: "Heeeey, heiße Sache, was?" Ich steh immer noch mit dem Kessel in der Hand und weiß nicht, wohin.
Irgendwo stand dann noch n voller Blumenkübel und da habe ich ihn dann vorerst deponiert.

Alle Türen und Fenster aufgerissen, ich stank wie nach nem Flächenbrand und die Wohnung wie nach nem chemischen Kampfgasangriff, habe ich die Hütte erst einmal verlassen und resigniert. Topf konnte Topf bleiben, Braten Braten, mein Garten hat es auch mal wieder nötig und darin habe ich mich erst einmal verkrochen und abreagiert.
Das Essen war zunächst ruiniert, in der Wohnung hätte man sich ne Rauchvergiftung geholt, da war das sinnvoll.
Meine Nachbarin kam vorbei, wollte sich unterhalten und meinte."Boah, du riechst angekokelt." Hm, ich weiß gar nicht, was die hat. Die denken doch ohnehin alle, ich lasse nichts anbrennen. Da beweist man denen mal das Gegenteil und schon wird gemotzt.

Jedenfalls musste ich mit dieser Aura von Brand und Gefahr erst einmal zusehen, dass ich irgendetwas Essbares auftreibe, denn die Zeit war mächtig knapp. Also ab in die Stadt und ich sag Euch: Ich hatte beim Plus echt Platz an der Kasse. Alles hat Abstand gehalten. Selbst die sonst so freundliche Kassiererin rümpfte die Nase und gab mir mit spitzen Fingern mein Wechselgeld wieder. Klasse, wow, das ging flott, weil ein jeder Platz machte.

Nach Hause gehechtet, schnell den Topf geschrubbt (zum Glück habe ich diese Luxus-extravaganzia-AMC-Dinger meinem Ex noch aus den Rippen geleiert, als er noch freundlich war) und das ganze Spiel von vorne. Diesmal mit Schnellkochtopfdeckel. Zack - feddisch die Pampe und geschmeckt hats auch noch.

Nu stinkts hier immer noch. Ich nicht mehr dachte ich, aber als ich vorhin kurz aufm Geburtstag von Bekannten hineinschneite, hatte ich das Gefühl, meine Poren dünsteten noch einen undefinierbaren Gestank aus.
Ich geh besser nochmal duschen. Besser ist das.

Macht das ja besser als ich und pinkelt lieber inne Hose.

Montag, 16. März 2009

Fundstück

Wie macht man den Nachbarn nervös, der im Flugzeug neben Dir sitzt?
Ganz einfach:

1. Nimm deinen tragbaren Computer aus deiner Tasche heraus
2. Öffne ihn langsam und ruhig
3. Starte deinen Computer
4. Überzeuge dich, dass dein Sitznachbar deinen Bildschirm ansieht.
5. Dann starte deinen Internetbrowser
6. Schließe deine Augen und hebe den Kopf andächtig zum Himmel
7. Atme tief ein, murmle ein unverständliches Gebet und klicke auf folgenden

Link


8. Danach schau dir den Gesichtsaudruck deines Nachbarn an. Er wird dir unvergesslich bleiben.

Freitag, 13. März 2009

Rotzlöffel-Töle

Moin,

um halb 7 war die Nacht zu Ende. Eigentlich normal, wäre da nicht die Töle der Nachbarin gewesen, die das Gedudel des Weckers übertönt hat. Ein hübscher Hund, lieb isse und freundlich. Leider ist das Tier so schlecht erzogen, dass es zum Himmel stinkt. Distanzlos irgendwie, ungestüm und wild und unkontrollierbar hört sie nicht den Schnatz auf das, was Frauchen ihr mitzuteilen versucht.

Erste Amtshandlung von WauWau heute morgen war das Jagen meiner Miezen. Die eine flog mir nach dem Radau mit aufgepuscheltem Fell durch die Katzenklappe entgegen und rannte mir im Affenzahn gegen die Beine. Die zweite, nah am Herzinfarkt, verkroch sich in die nächste Ecke und dort will sie nicht mehr raus.
Mein Grundstück hat keinen Zaun und dieser Köter geht morgens als erstes nachsehen, was sich jagen lässt und macht ein solches Spektakel, dass man senkrecht im Bett steht.

Die freundliche Nachbarin von gegenüber, die ich wirklich gern mag, hat dieses Tier nicht im Griff. Meine Wiese, die eigentlich nur meinem Hund vorbehalten sein sollte, zieren unendlich viele Fremdtretminen, meine Katzen schauen sich immer erst suchen um, ob Gegenüberhund frei läuft und wenn man aus dem Auto steigt und nicht angesprungen wird, hat man Glück. "Liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiina, komm?", hört man ständig über die Straße. Wohlgemerkt mit nem Fragezeichen versehen. Der Hund hat die Wahl zu kommen und meistens wählt sie das "Nicht". Liiiiiiiiiina hat einen "eigenen" Garten. Den mag sie aber nicht und wenn Frauchen sie nicht laufen lässt, springt sie kurzerhand vom Balkon und geht spazieren, denn das mit den Türen hat sie auch schon raus. Doof isse nicht, die Lina, nur wird sie langsam wirklich zu ner Plage.

Ich mache dem Tier keine Vorwurf. Mit manchen kann mans halt machen. Mit mir aber nicht.
Wenn ich aus der Türe komme, Liiiiiiiiina mich begrüßen will, wagt sie es mittlerweile nicht mehr, mich anzuspringen, denn bei der letzten Aktion habe ich ihr mächtig ins Ohr gekniffen und sie nach unten gezwungen, weil ein "nein" nicht half. Meine Hündin hat dem unerzogenen Rotzlöffel schon einige Male ein Piercingloch verpasst. Das immer nachdem sie vorher mehrmals gewarnt hat, denn eigentlich verstehen die zwei sich prächtig.
N Gespräch mit meiner Nachbarin bringt nix. "Dein Hund läuft doch auch immer frei herum." "Ja, meiner geht in keine fremden Gärten, springt niemanden an und jagt keine Katzen, Spaziergänger und lässt auch den Postboten zufrieden. Außerdem ist sie erzogen und hört aufs Wort." Man erntet immer nur ein betretenes Gesicht.

Ich denke über die Anschaffung eines Gartentores nach und vielleicht auch darüber, der Dame einen Hundetrainer zu empfehlen, denn es nervt gewaltig.

Ich geh Tretminen abäppeln und dann hol ich die Wasserspritze und leg mich auffe Lauer.

Donnerstag, 12. März 2009

Vollmond




Wer holt mir den Mond vom Himmel?
Nicht, dass ich den haben wollte als Tausch für mein Herz, aber ich hätte diese Scheibe gern einmal im Monat an 3 Tagen, um ihn schlichtweg in nen Sack zu stecken, ihn lichtdicht zu verpacken und ihm keine Möglichkeit zu geben, mir den Schlaf zu rauben.
Pillen helfen an solchen Tagen gut, aber das ist nicht dat Gelbe von dat Ei.
"Das ist das Alter", sagen die einen. "Du hast nen Knall", die anderen. "Einbildung", wieder andere.
Ich sage:"Das Dingen, so schön wie er ist, schaut man ihn sich durchs Teleskop an, geht mir schlichtweg auf den Senkel."
Irgendwann mutiere ich zum Werwolf und heule gemeinsam mit meinem Hund in Vollmondnächten nach der Scheibe.

Mist, meine Pillen sind alle.
Eine Nacht muss ich noch ohne nennenswerte Mutationen überstehen.

Dienstag, 10. März 2009

Doofmannsgehilfe

Nicht einmal mein Hund möchte vor die Türe bei diesem Wetter und ich habe mich den halben Nachmittag durch Regen, Hagel und Verkehr gequält um halbwegs rechtzeitig bei meinem Termin zu sein und was passiert? Hä? Ich durfte eine geschlagene Stunde in einem verrotzten Wartezimmer zubringen, nur um mir nachher von nem überheblichen, langhaarigen und arroganten Doc nach 5 Minuten sagen zu lassen: "Tja, nix zu machen, das ist einsetzender Verschleiß im Gelenk. Chronische Entzündung, kühlen bitte und das hier nehmen." "Wie? Meine andere Schulter ist genauso alt und tut nicht weh!"
DER SPINNT WOHL, was? Das Einzige dem Verschleiß unterliegende sind meine Nerven wenn ich zu lange auf etwas warten muss und die fütter ich regelmäßig mit VitB, damit sie nicht komplett durchbraten. So ne Warterei trotz Termin beim Schnösel in weiß ist nicht dazu angetan, mich davon zu überzeugen, dass ich schon zum alten Eisen gehöre. So wie ich zapple, hab ich noch mehr Pepp im Hintern, als das ganze rotzige und geriatrische Innenleben seines Wartezimmers. Arsch!!!
Seine Pillen kann er sich sonstwo reinprokeln. Den Magen drehe ich mir nicht auch noch auf Links.

Jetzt gibts erstmal nen heißen Kakao mit Amaretto und Sahne. So. Das hebt die Laune und der Rest der Belegschaft kann mich für heute am Hobel knuspern. Aber sowas von! It´s Momo-Time.

Blödmannsgrüße an den Studierten und mächtig freundliche an die Bloggerschaft

Momo


Sie müssen beim Ausfüllen des Totenscheines mehr Sorgfalt walten lassen, mahnt der Chefarzt den jungen Assistenten.
Sie haben schon wieder in der Spalte mit der Frage Todesursache Ihren eigen Namen eingetragen!






Auftakt die Zweite



Zum Beginn erst einmal etwas zum Schmunzeln. Das
Fundstück meiner beginnenden Woche.
Also gebt schön darauf acht, was ihr schon am Morgen tut.


Montag, 9. März 2009

Verbesserungswürdig

Solange mir der Style hier noch nicht gefällt, kommt noch nix. Pöööh ... grottig. Erst einmal versuche ich das in den Griff zu bekommen. Inna Ruhe liegt die Kraft .. man is ja "jung", man hat Zeit ...