Dienstag, 30. Juni 2009

Mahlzeit



Hier und hier noch ein paar kleinere Anregungen.
Wohl bekomms.

Montag, 29. Juni 2009

3 Minuten-Rüpel-Club



Das da ist noch harmlos und einfach nur niedlich.
Normalerweise kann man im Esszimmer nicht einen einzigen Schritt tun, ohne dass einem eine von den 4ren am Bein hängt.
Wenn alle wach sind gehts hier untereinander rund mit der Paula.
Sie gehen schon fein aufs Katzenklo, sie fangen an, die Katzenmilch aus dem Napf zu schlecken, sehen danach aus als hätte man sie getunkt und haben jeder für sich schon eigene Charaktere. Geputzt wird sich untereinander, gebissen auch.
Die Tapete leidet ebenso wie unsere Beine, die Kabel sind weitestgehend hochgelegt, die Nerven der Katzenmama liegen blank, der Ausgang zum Balkon ist gesichert, gestern steckte eine zwischen den Heizkörperrippen ... rückwärts hineingekrabbelt. Wie immer das auch gegangen haben mag, sie müssen halt auch lernen, wie man was am besten nicht macht.
Es wird schwer, 2 von ihnen abzugeben, aber was muss, das muss.
Noch 3 Wochen werden sie hierbleiben und dann im Alter von 7 Wochen ausziehen.

Wochenend und Sonnenschein

Nachdem der gestrige Tag mehr als entspannend war, mein Kopf sich spätestens nach einem ausgibigen Spaziergang und 2 Aspirin wieder halbwegs erholt hatte, ging es an die Beseitigung der Dogwalk-Hinterlassenschaften.
Wupperschlamm ist etwas feines, wenn er nach und nach, ganz langsam, dafür allerdings unaufhörlich aus einem Hundefell rieselt und den Teppich ziert.

Trotzdem hat es Spaß gemacht die Füße in den Fluss zu tauchen, sich die Sonne auf den Kopf scheinen zu lassen und anschließend in glückliche "Kinder-" und Hundeaugen zu blicken.
3 Stunden frische Luft taten nicht nur mir gut.

In der Wupper



... und zum Trocknen durchs Feld ...




Und nachdem ich das Wochenende so faul war, ist heute diese elende Hecke fällig.
Obwohl ... hm ... was stört es mich, dass niemand mehr auf dem Gehweg parken kann, weil sie ihn zuwuchert?
21 Grad und Sonnenschein um 8:30 Uhr ... ich verschiebs auf den späteren Nachmittag ...

Samstag, 27. Juni 2009

Der Himmel kann warten ...

Kurz vor dem einsetzenden Gewitter sitzen wir gemütlich auf dem Balkon bei einem Latte macchiato und löffeln gemütlich den kalten Milchschaum aus den Gläsern.

Meine Mum grinst debil und abwesend vor sich hin und ich frage sie, was es denn da zu grinsen gäbe.

„Also vorhin war ich bei *hmpf* und leider mussten wir unser Treffen abbrechen, weil ich wohl doch dringend mit meiner dicken Hand zum Arzt sollte. Ich kann sie kaum bewegen, guck mal hier, irgendwas muss mich gestochen haben und drum war ich bei einigen Dingen etwas gehandycapt, du weißt schon …“

„Ja, der Hafer hat dich gestochen. Arrrrrrrrggggggghhhhhhhh. MAMA … das will ich nicht wissen!!! ZU VIEL INFORMATION ….!“ Sie lässt ihre Hand schnell wieder sinken und guckt mich erstaunt an.

„Nun tu mal nicht so entrüstet und spießig, was haste denn?“

„Na, es gibt Dinge, die will man von seiner Mutter nicht wissen, ganz einfach. Zeig mal deine Hand.“

„Da guck mal.“ Sie hält mir ihren geschwollenen und hochroten Handrücken unter die Nase, der bis zum Gelenk aussieht als hätte ihn jemand aufgeblasen. „Warum willste das nicht wissen, interessier ich dich etwa nicht?“

„Doch, aber DAS ist zu viel Info. Das behalt mal lieber für dich.“

„Aber….“

„Ruhe. Sieht wirklich bedenklich aus, die Hand. Mach dir nen Milchbart und grins einfach weiter…..“, ich muss schmunzeln.

„Komm du mir nochmal mit deinen Sorgen, du Rotzlöffel, dann schalte ich mein Hörgerät ab oder tu so, als würde ich gar nix hören.“

„Wieso? Interessieren dich meine Sorgen etwa nicht?“

„Ruhe, mach dir nen Milchbart und lach ruhig. Merke: Alt heißt nicht tot.“

„Und das ist auch gut so und zumindest sehr beruhigend. Ich ruf jetzt mal beim Notdienst an und mach dir nen Termin, nä? Und erzähl dem bloß nicht, dass es dich bei „gewissen Dingen“ stört. Das ist peinlich.“

„Spießerin.“
„Altes Luder.“
„Erbmasse…, warts ab …“
„Ich befürchte auch …“

Wir löffeln unseren Latte aus, lachen wie die Hühner und grinsen uns an und dann flüchten wir vor dem einsetzenden Regen.

Ich hab sie so so lieb! Sie ist cool und das traut man ihr gar nicht zu.

Aber wenn mich eins nicht en Detail interessiert, dann das Liebensleben meiner MUTTER. Ey … bei mir läuft glaub ich etwas granatenmäßig schief! Vielleicht sollte mich auch mal ein Insekt stechen?

Beschluss:
Heute Abend geh ich auffe Rolle, mit oder ohne Insektenstich. Soviel steht fest. Mit meiner besten Freundin (wehe, die schleppt ihren Kerl mit) und dann, dann lass ich es mal wieder richtig krachen. So!
Ist fällig, aber sowas von …

Freitag, 26. Juni 2009

Igitt



Wir nennen es bei uns daheim "Beton-Valley" und meine Kinder wissen genau, wo es hingeht, wenn ich sage, wir fahren nach "B.V"
Leverkusen besteht aus Beton. Wohin das Auge blickt, Dreck, miesepetrige Gesichter, ne abgesackte und deshalb Bruch-City, überall Baustellen, Schutt, Graffiti und die hässlichste Skyline, die man sich vorstellen kann. Da trösten auch nicht die einigen wunderschönen 1975 eingemeindeten Städtchen, die sich Mühe geben, sich von der City abzuheben.
Ich bin so froh, dass ich da nicht oft hin muss.
Sie verfolgen die Beton-Linie konsequent weiter, obwohl sie bei den jetzigen Sanierungen wirklich ein wenig auf Ästhetik hätten achten können.
Unattraktiv bis zum Abwinken, hässlich im Kern und einfach nur IGITT.

Wir meiden, wo wir können!

Das rockt

Wenn jemand singt, dann sollte er es aus Leidenschaft und voller Seele tun.
Diese Frau müsste eigentlich gertenschlank sein, so wie sie rockt. Aber sie steht zu ihren Pfunden und schmettert sich die Seele ausm Leib.
Ich finds genial und man sieht den Spaß dabei.



Und jetzt rock ich hierzu, mit voll aufgedrehten Boxen und Staubwedel durch die Hütte :o)
Macht Euch nen hübschen Morgen.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Ein Auge für die Natur

Mein Töchterchen hat/te diese Woche die Aufgabe der Hundebespaßung, was bedeutet, sie zieht mit Fay durch Wald und Wiesen und sieht zu, dass das Tierchen so viel Auslauf hat, dass das High-Energie-Futter nicht deren Hüften ziert.
Mit dabei ist seit einiger Zeit meine Kamera.
Auf Nachfrage zeigte sie mir gestern an die 500 Aufnahmen, die sie in den letzten Wochen geschossen, danach immer fein auf ihren Rechner gezogen und anschließend von der Kamera gelöscht hat.

Es sind einfach wunderschöne Bilder dabei und ich bin der Meinung, sie hat erstens ein Händchen dafür und zweitens ein Auge. Ein Glück, dass die Schule, auf der sie nach den Sommerferien die letzten 2 Schuljahre absolvieren wird, eine Foto-AG anbietet, ne Band hat, die noch ne Sängerin braucht und nen Chor, der nicht nur schnulziges Zeugs schmettert. Ich denke, das Kind wird nun endlich ihre Begabungen ausleben können und vielleicht ein wenig stabiler werden. Kreativlinge sind die Sensibelsten (und manchmal großkotzigsten) unter Gottes Sonne und ganz einfach sind sie auch nicht.







Gekritzel

Was macht ein Rotzlöffel, wenn er nicht schlafen kann?
Genau, malen.
5 Tage Pinselquälerei und nun ist es (bis auf den aufgemalten Rahmen, dem noch Schatten fehlen) fertig:

Dienstag, 23. Juni 2009

Schöne Aussichten

Ich hab immer gesagt: „Mit dem Richtigen würde ich unter ner Brücke pennen und Gras fressen, auf ner ollen Parkbank fiese Tauben füttern und zufrieden sein.“ Wenn ich das hier richtig betrachte, würde es der gemütliche Ruhestand, sitzend auf nem Rollator, genossen nach nem „Einkauf“ bei Aldi-Süd allerdings auch tun...



Aufgenommen Samstag auf genau eben jenem Aldi-Süd Parkplatz. Nach wilder und stundenlanger Verfolgungsjagd durch die Fußgängerzone, den Park und den angrenzenden Wald hat sich das Pärchen eine Kippe und ne Verschnaufpause gegönnt und die Beute gezählt. Ich hab sie natürlich erwischt.
Die Zigeunerin, die sie um nen Euro anhaute, haben sie kurzerhand ins Nirvana gepustet.
Auch Bonnie & Clyde kommen halt in die Jahre und müssen sehen wo sie bleiben. Rechts der Schatten ist ein Passant, der sich um die Leiche kümmert. Diese Aufnahme hab ich mir gespart. Etwas unschön und ne fiese Sauerei.
Drastische Zeiten erfordern wohl drastische Maßnahmen.
Sind die nicht niedlich???
Ich freu mich schon auf meine aufgepimpte Rente und nen aufgetunten Rolli… *höhö*

Donnerstag, 18. Juni 2009

Haarentfernung leichtgemacht

Rotzlöffel an besten Kumpel: "Boah, die Katze muss wohl mal wieder geschoren werden. Die ist total verfilzt."

Antwort und hämisches Grinsen: "Kein Problem, da helf ich dir. Gib mir mal bitte das Feuerzeug."

*gmpf .....*




Ich geh mal lüften.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Duschvergleich

Manchmal bekommt man Mails, die treffen den Nagel derartig auf den Kopf:

WIE EINE FRAU DUSCHT:
1. Ausziehen und die Wäsche nach Farbe und Temperatur ordnen.
2. Auf dem Weg ins Badezimmer einen langen Bademantel tragen.Wenn der Mann vorbeikommt, alle kritischen Stellen bedecken.
3. Schaut sich ihre Verfassung im Spiegel an. Denkt daran, mehr Bauchmuskeltraining zu machen.
4. In der Dusche benützt sie einen Gesichtswaschlappen, einen Armwaschlappen,
einen Fusswaschlappen, einen langen Naturschwamm, einen breiten Naturschwamm und einen Bimsstein.
5. Sie wäscht sich das Haar einmal mit Gurken- und danach mit einem Shampoo mit 43 Vitaminen.
6. Sie wäscht sich das Haar noch einmal, um sicher zu gehen, das es sauber ist.
7. Dann einen Haarconditioner mit Grapefruitminze und natürlichem Avocado Öl.
Sie lässt das 15 Minuten einwirken.
8. Sie wäscht sich das Gesicht mit einem Schrubber aus zerkleinerten
Aprikosen, bis es rot wird.
9. Den restlichen Körper wäscht sie mit Körperpflegemittel aus Ingwernuß
und Jaffa Kuchen .
10. Conditioner ausspülen.
11. Achselhöhlen und Beine rasieren.
12. Wasser aus.
13. Mit einem Gummischrubber alle Wasserflecken aufwischen.
Schimmelflecken mit Badezimmerreiniger besprühen.
14. Aus der Dusche raus. Abtrocknen mit einem Handtuch der Grösse eines
kleinen Landes. Haare mit einem super saugfähigen Handtuch trocken rubbeln.
15. Den ganzen Körper nach Pickel untersuchen. Haare mit einer Pinzette
ausreissen.
16. Zurück ins Schlafzimmer. Dabei einen langen Bademantel tragen und
ein Handtuch auf dem Kopf.
17. Wenn der Mann vorbeikommt, wieder alles sorgfältig bedecken.

WIE MÄNNER DUSCHEN:
1. Auf die Bettkante setzen, ausziehen und auf den Stapel werfen.
2. Nackt in das Badezimmer laufen. Wenn die Frau vorbeikommt, mit dem Lulu
wackeln und huh huuh machen.
3. In den Spiegel schauen, Lulu anschauen,Arsch und Eier kratzen.
4. In die Dusche steigen.
5. Gesicht mit irgendwas ähnlichem wie Seife waschen.
6. Achselhöhlen waschen.
7. Nase mit der Hand schnäuzen. Dusche wäscht alles weg.
8. Furzgeräusche machen (echt oder nicht) und darüber lachen, wie laut sie in der Dusche klingen.
9. Die meiste Zeit dafür verwenden, Luluchen und das Drumherum zu waschen.
10. Den Po waschen und die ausgefallenen Haare an der Seife hängen lassen.
11. Haare shampoonieren.
12. Mit dem Shampoo einen Irokesen Schnitt probieren.
13. Pissen.
14. Abduschen und aus der Dusche raus.
15. Leicht abtrocknen. Selbstgespräche über die Wasserflecken ausserhalb führen, weil der Duschvorhang die ganze Zeit aus der Badewanne heraushing.
16. Nochmals die Grösse des Lulus im Spiegel betrachten und abschätzen.
17. Duschvorhang offen lassen, nasse Duschmatte auf dem Boden, Licht und
Ventilator anlassen.
18. Zum Schlafzimmer zurück mit dem Handtuch um die Hüfte.
Wenn die Frau wieder vorbeikommt, das Handtuch wegziehen, mit dem Lulu wackelnund huuh huuh machen.
19. Nasses Badetuch aufs Bett schmeissen.
20. Noch halb nass selbst ins Bett springen, auf den Rücken legen und
wieder ausgiebig mit dem Lulu winken.

Immer wieder Lügen, wie langweilig



Erst mir wird vorgeworfen, dass man mir nicht trauen kann. Der, der jemanden, den er liebt belügt wirft mir Unehrlichkeit vor. Prima. Soweit so gut.
Dann besucht er jemanden 50km weiter weil er grad mal "in der Nähe ist" (das kennen wir doch irgendwo her) und erzählt es mir nicht. Den Grund kann ich mir denken. Ausgewechselt und abgewartet, bis ich es spitz bekomme? Ist ja nicht so schwer zu blicken.
Schließlich darf "Freundschaft" so einiges, gell?
Die virtuelle Welt ist nicht größer als die Reale und im Grunde eine Briefmarke.

Eifersucht liegt mir fern. Aber angepisst sein, weil man Vorwürfe bekommt, die völlig unangemessen sind und an den Haaren herbei gezogen, das wird man doch mal sein dürfen.

Wenn das Vertrauen nicht mehr hält, hält nichts mehr.
Irgendwie hat es sich ausgenutzt...

Sonntag, 14. Juni 2009

Gewogen

Nicht zu fassen. 2 Wochen alt und sie haben ihr Gebutsgewicht mehr als verdreifacht!
Wenn das so weiter geht, dann platzen die bald. Die Schwerste wiegt nun 358 Gramm, die beiden Leichtesten 342.
Der kleine Kater hält seine Schwestern in Schach. Die pennen gemütlich, während ihm fürchterlich langweilig ist und ich glaube, noch ne Woche und die Schublade reicht ihnen nicht mehr aus. Sie werden umziehen müssen, denn n Fall aus der "ersten Etage" wäre wohl nicht soooooooo gut. Oder aber ich baue "Treppchen" dran, damit sie hinein und auch wieder hinaus kommen. Freche Fratze, die :-)



Im Hintergrund summt meine Große und lässt sich so gar nicht stören. Hab mir gespart, die Tonspur heraus zu schnippeln, also Ohren zu :-)

Samstag, 13. Juni 2009

Kakteenblüte auf der Fensterbank

Unser Waisenknabe, zum Sterben auf die Fensterbank meiner Tochter verbannt, entwickelt ungeahnte Fähigkeiten.
Nachdem der "Mutterkaktus" vor ein paar Jahren das zeitliche gesegnet hat, haben wir noch einen kleinen Ableger übrigbehalten. Der wollte erst nicht wachsen. Aber nachdem er von meiner Tochter schändlich vernachlässigt wurde, brachte er vorgestern diese Blüte hervor.

Wunderschön anzusehen. Leider blüht er nur einen Tag und eine Nacht und dann schläft er wieder für Jahre...

Freitag, 12. Juni 2009

Keine Steuererhöhung?

Die liebe Frau Merkel hat gesagt: "Im Falle einer Wiederwahl gibbet natürlich keine Steuererhöhung, denn das kann man der angeschlagenen Wirtschaft nun wirklich nicht mehr zumuten."

Weise, weise Hängebäckchen. Da hilft es auch nicht die Lippen, respektive die Mundwinkel hängen zu lassen. Da müssen wir nu durch. Vor allem im Superwahljahr, wo du ja sicher bleiben willst wo du bist, nicht? Außerdem, nachgedacht: "Hattu ma nem Nackten inne Tasche gepackt???"

Ich hatte ja schon zwischendurch klammeimlich überlegt, ob ich der kinderlosen studierten Physikerin für nen Monat oder zwei meine Kinder schicken soll.
Nur mal so. Zum Einkleiden, Ernähren, Schulgeld latzen, Freizeitbespaßen, zur Freizeitfinanzierung und wasses da sonst noch zu latzen gibt.

Natürlich gibts keine Steuererhöhungen. Erstmal muss die Kohle ausgegeben werden die nicht da ist. Und von dem Viel-Nix ist ja genug da und irgendwie hab ich ungewollt 16.834 Euro Miese, weil ich Bundesbürger bin. Wenn diese Einemillion oder mehr Abwrackprämien erstmal ausgezahlt sind, also so ganz, dann hab ich noch mehr, aber nix davon.

Und diese Abwrackprämie hätt ich mir sooooo gern einverleibt, hätte ich auch nur nen müden Euro gehabt mir überhaupt nen anderen Wagen leisten zu können, der jünger als 9 Jahre ist. Neu wäre schonmal gar nicht gegangen.
Also haben die, die sich ohnehin einen hätten leisten können (wenn auch gebraucht) jetzt halt nen Neuen gekauft. Nett. Unten kommt nix an, die Mitte wird bedacht und natürlich die ganz oben. Aber wir wollen mal nicht missgünstig sein. Ich kurbel derweil die Ölindustrie an und verpaff den Sprit in Unmengen durch den Auspuff.

Man man man. Gib mir nen Job, dann kann ich auch Steuern zahlen und die Wirtschaft ankurbeln, helfen diesen Schuldenberg abzubauen und mir vielleicht, unter Umständen, maybe mal was leisten. Und wenns nur n paar Schuhe für meine Kinder sind.

Seht mir meine politischen Gedanken nach. Ich hab grad mal 3 Stunden geschlafen und bin frühstücksfernsehgeschädigt.

Nachtrag:


Für die Kohle, die die Angestellten der GEZ bekommen, deren Behörde so ziemlich das Überflüssigste ist, was Deutschland zu bieten hat, könnten meine bundesbürgerlichen Schulden mit Sicherheit um 1000 Euro sinken. Das wäre doch mal was die aufzulösen, denn außer den Nachrichten empfinde ich ARD, ZDF, WDR eh überflüssig. Palasto Protzo in Köln, dicke Galas, überflüssige Preise, Bälle, finanziert vom Fernsehgucker und keiner Wirtschaftsschwankung unterlegen. Ich glaub, bei denen gibts zur Zeit die krisensichersten Jobs zu ergattern.

Donnerstag, 11. Juni 2009

„Latenter Masochismus“ oder „Schön, wenn der Schmerz nachlässt“

Was gibt es nicht alles für Methoden zur Haarentfernung.
Mann (also Dreibein) nimmt üblicherweise einen Rasierer, schrubbelt sich die Haare nass oder trocken von der Haut und fertig.
Pieken inbegriffen sind die Stoppeln nach spätestens 2 Tagen wieder da, bei manchen eher, bei anderen früher.

Frau ist da etwas anders.
Die verschiedenen Methoden reichen vom einfachen Rasieren (täglich), einzelnem Herausziehen der Härchen (immer wenn man was entdeckt) bis hin zum Auftragen von Wachs und gewaltsamem Massenrupfen (Ruhe für 4 – 6 Wochen).
Der Schmerzpegel reicht von so gut wie gar nicht (beim Rasieren ohne Zerschnibbeln der oberen Hautschicht) bis zum Anschwellen und nahezu Verbrennen der Haut (Heißwachs und epilieren).
Ganz schmerzfrei, dafür aber absolut stinkig: Das Auftragen von Haarentfernungscreme/-schaum, -lotion.
Nicht geeignet wenn man vielleicht ein Date hat, denn das Gegenüber wird trotz intensiver Waschungen den Geruch dieses Zeugs in der Nase spüren.
Stinkt einfach abartig und irgendwie nach verbranntem Horn und ist beim Abwaschen widerlich oberglitschig!

Was ich heute getan habe grenzt dann – wie auch die Kalt- oder Heißwachsmethode - an echtem Masochismus.

Ich habe mir mein Epiliergerät geschnappt und bin diesen kleinen aber zahlreich vertretenen Auswüchsen an meinen Beinen zu Leibe gerückt.
Nach anfänglichem tiefem Luftholen, Zähnezusammenbeißen, Herumgezappel und mächtigem Gefluche trat nach kurzer Zeit ein Taubheitsgefühl der Haut auf. Leider nur am grad behandelten Bein.
Das hat jetzt mindestens 4 Wochen Ruhe, bevor ich wieder ran muss.
Gleiches nochmal am anderen Gehknorpel und dann gings los.

Als ob 100.000 Ameisen mir an die Beine gepuselt hätten, fingen sie an zu jucken wie die wilde Wutz.
Ich bin durch die Gegend gehüpft wie ein wild gewordener Handfeger.

Man, n Kind bekommen tut weniger weh und ich weiß wovon ich rede!

Und wenn jetzt irgendein Kerl die „Selber-Schuld-Bemerkung“ macht, dann gibbet Haue.
Wer will schon den bayrischen Bär vor sich herlaufen haben, bei dem man aus den Haaren an den Beinen dicke Rapunzelzöpfe flechten kann???

Wer schön sein will, muss wohl leiden … son Driss

Eppileppi, aber happy …

So debil gelächelt hab ICH dabei nicht!!!

Mittwoch, 10. Juni 2009

kursierendes Stöckchen

1.) Wo ist Dein Handy?
Ständig bei mir, z.Zt. inna Hosentasche.
2.) Dein Partner?
Hm, da war doch mal was?
3.) Deine Haare?
Eine künstliche Intelligenz in omarot.
4.) Deine Mama?
Ein Seelchen von Mensch und ich glaub, die kommt gleich von nebenan angewatschelt
5.) Dein Papa?
Verstorben kurz bevor er 70 wurde.
6.) Lieblingsgegenstand?
Meine Kaffeeschlampe
7.) Dein Traum von letzter Nacht?
Hatte Vielsafttrank intus und hab als meine Katze Bille die Lilly verhauen ;o) yeah!!!!
8.) Dein Lieblingsgetränk?
Zur Zeit Mineralwasser mit selbstgemachtem Holunderblütensirup
9.) Dein Traumauto?
Mini Cooper S Clubman in schwarz
10.) Der Raum in dem Du dich befindest?
Im Esszimmer
11.) Dein Ex?
Hä? Welcher jetzt? Ich wünsch ihnen allen alles Gute und Ex bleibt Ex.
12.) Deine Angst?
Dass meinen Kids was zustößt
13.) Was möchtest Du in 10 Jahren sein?
Gesund und glücklich
14.) Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend?
Mit meinen Kids
15.) Was bist Du nicht?
Geduldig und nachtragend
16.) Das letzte was Du getan hast?
Die Staubschlampe gequält
17.) Was trägst Du?
Ne Jeans und ne Tunika
18.) Dein Lieblingsbuch?
Die Highland-Saga von Diana Galbadon
19.) Das letzte was Du gegessen hast?
Ne Banane zum Frühstück
20.) Dein Leben?
Absolutes Oberchaos erster Sahne
21.) Deine Stimmung?
Völligst entspannt und gierig aufn nen Kaffee, sobald ich hier fertig bin.
22.) Deine Freunde?
Wenige gute und für die bin ich dankbar
23.) Woran denkst Du gerade?
„Man, ich muss den Rasen mähen und diese SCHEIßHECKE schneiden…“
24.) Was machst Du gerade?
Tippseln
25.) Dein Sommer?
Wärme, Sonne, See, Füße im Wasser, Eistee aufm Balkon und endlich n bissken Farbe auf der Haut
26.) Was läuft in Deinem TV?
Nix. Drauf herum wahrscheinlich die Staubmilben
27.) Wann hast Du das letzte Mal gelacht?
Eben grade beim Blick in die Katzenschublade
28.) Das letzte Mal geweint?
Letzte Woche, als ich erfahren hab, welchen Scheiß meine Lütte verhackstückt hat..
29.) Schule?
Iiiiiiiich? Never again, es sei denn, es bietet sich was Hochinteressantes. Ansonsten ist das Leben die beste Schule.
30.) Was hörst Du gerade?
Die ausgewilderten Papageien, die sich hier ausgebreitet haben machen mächtigen Spektakel da draußen, meine Finger auf der Tastatur und ansonsten ist hier nichts zu hören.
31.) Liebste Wochenendbeschäftigung?
SCHLAFEN und Freunde besuchen oder Besuch bekommen
32.) Traumjob?
Klaro, aber den hab ich leider nicht.
33.) Dein Computer?
Ein Lappi, der mit 2,5 Jahren schon das dritte systemzeitliche und einmal den Hardwaretot vollzogen hatte. Garantiezeit sei Dank!
34.) Außerhalb Deines Fensters?
Fensterbank, Balkon und hinterm Garten die Psychos von gegenüber
35.) Bier?
Mjam. Selten, aber wenn, dann n kalter Mix aus Pils und Lemon
36.) Mexikanisches Essen?
Verursacht Darmgeräusche
37.) Winter?
Abschaffen, es sei denn, es schneit mal so richtig, ordentlich, tüchtig
38.) Religion?
Ambivalente Sache und Diskussionsstoff für Wochen
39.) Urlaub?
Hä? Schön wärs!
40.) Auf Deinem Bett?
Ahhhhhh, Mist, da stapelt sich die Faltwäsche
41.) Liebe?
Da war doch mal was ……..

Montag, 8. Juni 2009

Neues aus der Schublade

Leider etwas dunkel geworden aber hoffentlich doch gut zu erkennen. Ich wollte keine Beleuchtung einschalten, weil sie die Augen erst Samstag geöffnet haben und sie sofort schließen, wenn es zu hell wird.

Der Luftnuckler




Speckpfötchen :o)




Etwas über eine Woche alt, Augen auf und an Gewicht jeweils an die 160 Gramm zugelegt, halten sie ihre Mama auf Trab und diese dafür im Gegenzug alle anderen Bewohner.

Sonntag, 7. Juni 2009

N bisken Mucke am Sonntagvormittag

Samstag, 6. Juni 2009

Kotz

Manchmal könnte ich derartig ausflippen, dass es scheppert.

2 Mädels, zwei Väter. Keiner kümmert sich drum. Einer begnügt sich mit regelmäßigen Unterhaltszahlungen (immerhin) und schaukelt sich die Eier genüsslich mit der Entschuldigung: „Ich hab so wenig Zeit, bin so eingespannt *blablabla*... im Parlament in Brüssel und auch sonst... Irgendwie macht mein Herz nicht mehr so mit. Und meine Frau wird mich in Freiburg pflegen. Ich zieh von Köln jetzt doch dort hin, nachdem ich die letzten 6 Jahre jedes Wochenende gependelt bin. Tut mir leid Töchterchen, aber unser Kontakt war ja nie so innig...“ AUA ...
Arschloch. An wem lag es denn, Herr Kaltschnäuzigwenigzeitler???

Und sie buhlte und buhlte um seine Aufmerksamkeit, die nicht kam.
Noch 3 weitere Kinder haben das von ihm erfahren dürfen. Der Kontakt ist auch futsch, sie trauern allerdings nicht drum, denn ihre Mutter hat nen klasse Kerl geheiratet, der diese Kinder liebt wie seine eigenen und sie sind schon erwachsen und durch mit ihm.
Diese Kids haben das weggepackt, meine leider nicht. Die rutscht mir ab.

Der Dad der Großen hat jetzt erst – nach 11 Jahren, in denen sie sich nicht gesehen haben, auf ihr Drängen hin den Kontakt zugelassen. Klar, nu isse auch volljährig und man müsste sich mit mir nicht auseinander setzen. Hätte er auch sonst nicht gebraucht, denn mir wäre der Kontakt für mein Kind immer wichtiger gewesen als alles schnöde Finanzielle.
Außerdem könnte er jetzt nett sein, damit sie nicht 17 Jahre Unterhalt nachklagt.
Allerdings ist sie sich hoffentlich in diesem Fall darüber im Klaren, dass sie ihr Studium ab 2011 knicken kann, oder sich mit BAfög zufrieden gibt und nebenbei schuften geht, damit Papa jetzt endlich Papa sein kann. Kinder sind doch so manipulierbar, selbst wenn sie schon groß sind.

Meine Fresse. So viele Väter bekommen von ihren Ex-en nen Strich durch die Rechnung gemacht, weil sie keifen und zetern, verletzt um sich beißen und die Kinder benutzen um dem Alten eins auszuwischen.
Ich hab geschrieben, gebeten, erklärt, dass es für die KINDER wichtig ist zu wissen, wo sie herkommen und die haben gelächelt und ihr Leben gelebt.

Der Vater der Kleinen meinte mal: „Ich bin ja sooooooo froh, dass das Rotzlöffelchen das so gut hinbekommt, das entlastet mich doch sehr.“ Klaaaaaaaaar. Was das heißt ist klar, denn im Endeffekt meinte er: „Hey, geil. Ich zahle, sie zieht auf. Reicht doch und ich kann mich raushalten, wies mir passt.“

Ja. Für manche ist die Verbreitung der Erbmasse wohl das einzige, das sie zu geben vermögen.

Trotzdem würde ich meine Kinder immer wieder bekommen. Sie sind das BESTE, was mir in meinem Leben gegeben wurde und diese Ärsche wissen gar nicht, was sie eigentlich verpasst haben und noch verpassen. Und das auch noch freiwillig, denn hier wäre immer Tür und Tor geöffnet gewesen.

Manchmal könnte ich nen Voodo-Zauber gebrauchen.

Freitag, 5. Juni 2009

Schlimmer als Trollrotze

Wenn der eigentlich sympathische Köter meiner eigentlich sympathischen Nachbarin mir noch ein einziges Mal in den Vorgarten scheißt, dann schmeiß ich ihr den stinkenden Haufen samt der durch den Hund zertrampelten Gewächse auf ihren Balkon.
Das ist schlimmer als jegliche Vorstellung von Trollrotze, im Geruch wie in Konsistenz.
Ich komme eben aus der Haustüre, dachte erst: "Was stinkt hier denn so? Hat jemand hier ne Leiche entsorgt?", und seh noch Liiiiiiiiiiiiiiiiiina Richtung "nach Hause" verschwinden. Ey, mir reichts wirklich bis Oberkannte Unterlippe.

Donnerstag, 4. Juni 2009

... noch schnell hinterhergeschoben

Ein fettes Happy Birthday für Wiww und alles Liebe.
Bleib weiterhin so ein Chauvi *höhö*



... und nicht alles alleine futtern, gell?

Stau, Stau, Stau und nochmal Stau


Oh man. Ich hasse das morgendliche Durchschlängeln durch den Verkehr in Richtung Köln.
Ich wusel mich übern Zubringer, stehe meist das erste mal auf der Auffahrt zur A59, das zweite Mal wenn ich auf die A1 auffahren will. Natürlich hamse da grad ne Baustelle hingepackt. Der Sinn dieser Fahrbahnsperrung ist nicht erkennbar, denn da werkelt gar niemand herum.
Kurz auf der 1 hinter der Rheinbrücke muss ich Rtg. Köln auf die 57 und da beginnt das Oberchaos.
Schon wenn ich auf die A1 auffahre, halte ich mich brav rechts. Das aus guten Grund, denn einmal auf der Überholspur kommt man rechts kaum mehr rein und verpasst sonst seine Ausfahrt zur A57; da stehnse nämlich Stoßstange an Stoßstange inna Schlange und ich dann mit.
Es sei denn, man macht es wie Omma und Oppa. Die zockeln auf der Überholspur. Diese Spätmerker mit Frühaufstehergenen, die sich mit jedem Jahr noch potenzieren, merken echt teilweise nix mehr.
Da fährt Opi mit der Omi nach Köln wenn die Läden öffnen, vorzugsweise in der Mitte der Bahn und merkt zu spät, dass er eigentlich abfahren müsste.
Es wird scharf gebremst bis die Rollatoren ausm Kofferraum nach vorne schießen, vielleicht noch geblinkt, weil sich das ja so gehört und dann wird versucht, sich noch in die stehende Autoschlange rechts hinein zu wrengeln :o(.
Von hinten kommen die fahrenden LKWs, müssen ausweichen, kicken dabei fasst die Fahrzeuge auf der linken Spur beiseite. Chaos entsteht. Gehupe, rote und zornige Gesichter und Opa kurbelt das Fenster herunter und beschwert sich auch noch, indem er die runzelige Faust aus dem Fenster streckt.
Unglaublich.
Also ich bin ja volligstens und ganz für die Regelung, dass man ab 70 ne erneute Fahrprüfung hinzulegen hat.
Die nerven. Und überhaupt; was haben die um die Uhrzeit im Berufsverkehr zu suchen? Hä?
Man ist(speziell ich bin) versucht, sie von der Bahn zu bomben!!

Ich bin ja nicht altenfeindlich, aber wenn sie mir mit ihren Schneckentempo-Vehikeln in die Quere kommen, man ihnen die Unsicherheit ansieht, andere gefährden, dann gehört denen der Lappen weggenommen. So. Wäre doch ganz einfach.
"Hey, sie sind 70, geh- und sehbehindert, Ihr Reaktionsvermögen ist gleich 0 und ihr Tastsinn hat sie verlassen? Her mit dem Lappen. Erfahrung macht nicht unbedingt den Meister." ... Jedenfalls hier nicht.

Hm - wenn ich es recht bedenke - meine Mutter schleudert mit ihrem kleinen Fiesta auch nicht mehr besonders verkehrssicher um die Kurven ...

Dienstag, 2. Juni 2009

Kastenkatze x 5



Sie hats geschafft.
Samstag mittag hat sie sich hingelegt und die 4 kleinen Racker zur Welt gebracht.
Ohne Gesellschaft wollte sie nicht, also haben wir ihr dabei zugesehen und ihr während der Geburt des einen, schonmal ein anderes weggenommen, damit sie Ruhe hatte, sich um das nächste Würmchen in zu kümmern.
War schon ne arge Sauerei, wenn man nachher sieht, was ausser so kleinen Katzen aus Lilly noch rauskam.
Jetzt schnurrt sie friedlich und gar nicht mehr neurotisch vor sich hin, entspannt sich zwischendurch mal aufm Balkon in der Sonne, ist beim kleinesten "Piep" gleich wieder in der riesigen Schublade, die ich ihr ausgeräumt habe und sieht endlich wieder so schlank aus wie die Lilly, die ich vorher hatte.

Bis auf einen Welpen sind alle vergeben. So schnell geht das.
Alle sind schwarz weiß, waren bei der Geburt zwischen 110 und 116 Gramm und absolut fit.
Dicke Bäuche, noch geschlossene Augen und verfressen.

Bilder von Samstag kurz nach der Geburt: