Donnerstag, 14. Oktober 2010

Morgens, halb 9 in Deutschland




- Nebel und Suppenküche, irgendwie romatisch aber feucht und kühl.
- Fastzusammenstoß mit Elster auf niedriger Flugbahn beim Joggen.
- Sie hat nochmal die Kurve gekratzt, ich das Erdloch mit dem Fuss erwischt :o( AUA
- Manche sind aber auch sowas von blind, ey.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Ansichtssache

Ist blau wirklich blau oder für andere vielleicht ein zartes gelb?
Sind die Bäume grün oder sieht sie ein anderer zwar mit der Farbbezeichnung "grün" aber eigentlich rot, so wie ich rot kenne? Manche Menschen sagen, die Welt ist trist und grau.
Ich für mich finde, sie ist bunt und facettenreich. Das macht einen doch nachdenklich.
Solche Fragen stellt man sich, obwohls eigentlich hirnrissig ist, weil wir vieles an unserer Weltbetrachtung so beigebracht bekamen, wie wir sie heute sehen.
Was aber, wenn wir das ganze Ding mal rumdrehen?

Nehmen wir mal an wir bringen einer Generation kleiner Kinder bei, die Farben, so wie wir sie kennen, anders zu bezeichnen.
Dann hieße es irgendwann: "Mensch, biste schön weiß, warste in Urlaub?"
Oder : "Guck mal, ich blute am Finger. Alles grün."
Na das wär ein Chaos ;o)

Und während die Philosophen noch diskutieren, ob die Welt wie wir sie sehen überhaupt existiert, oder ob sie ganz anders ist, geht für die Natur die Welt unter.

Also denken wir über bestimmte Dinge zwar nach aber freuen uns dennoch, dass wir das was wir an und in und um uns haben genießen können.
Das möglichst unabhängig dessen, was andere denken.
Pessimismus ist für Mesanthropen bestimmt.
Es ist doch schnuppe ob der Schulze von nebenan schlecht über mich denkt, wenn mir die Person nicht wichtig ist.
Es ist völlig hupe, ob die Sonne scheint oder ob es regnet, wenn ich mich da wo ich bin wohl fühle.
Mir kann es egal sein ob die Jule sagt, das da ist hässlich und schwarz, wenn ich selber meine, dass "das da" hübsch und weiß ist.

So lebt der Mensch mit seinem Blickwinkel und der Betrachtungsweise der Welt und allein die macht glücklich oder unglücklich. Der Mensch fühlt und ist, was er denkt und den meisten Menschen sieht man ihr Denken und ihre Einstellung zum Leben an.
Der Schulze ist grau im Gesicht und hat Ringe unter den Augen, weil er sich ständig ärgert und nicht schlafen kann.
Der Peter hat Falten um den Mund, weil er sich ständig verkneift.
Die traurige, kleine Oma von nebenan bekommt schon nen Buckel, weil sie sich die Last der Welt auf die Schultern geladen hat.
Der alte Herr von gegenüber zieht die Schultern ein und geht nicht grade, weil er Angst hat. Statt dessen keift er ständig, was ihm auch nur einen verkniffenen Ausdruck verleiht.
Warum eigentlich? Sie hatten und haben die Wahl und vielleicht sogar vergessen, sich Platz für ihre Wünsche und für sich zu schaffen ... (Wenn sie sich und ihre Wünsche überhaupt kennen.)

Ich schnappe mir meinen Hund, gehe in die helle, warme Morgensonne, mache die Augen weit auf und schaue mir an, was da alles kreucht und fleucht.

Es gibt fast nichts schöneres als früh morgens durch nen Wald zu laufen, in dem sich die Eichhörnchen noch ungestört fühlen und zeitig herumtoben, anschließend zu duschen und sich ausgetobt zu fühlen.
Da sieht man Tiere, die sonst den ganzen Tag wegen etwaiger Störungen verschwunden sind, jetzt im Herbst den Tau auf den Blättern und den Wiesen und wenn die Sonne scheint, dann funkelts.
Morgens gesportet, fängt der Tag einfach nur gut an, auch wenn der nächste Tag ne Muskelkatze beinhaltet.

Heut nachmittag gehts zum Drachensteigen und der Abend ist in Gesellschaft von Leuten mit Pinselquälsyndrom und bunten Farben unter den Fingernägeln auch schon geplant.

Ich bin froh, dass meine Welt innen und aussen so bunt ist! Auf gehts

Montag, 11. Oktober 2010

Rämänäm - Tour de Ruhr



Nachdem ich mich nun endlich in "Stumpfi sein Hausdrachen ihrs Kombi" geschrumpft habe, (guck)

hat er sich erbarmt, mich mal wieder mitzunehmen. Klasse und lustig wars!
Es ging am Samstag von hier aus, dem Bergischen Land also, durch unzählige geniale Kurven über ein paar Nachbarstädte durch Velbert, über den Langenberger Sender (mit Kippchenpause und Aussichtsgenuss) und weiter nach Essen an den Baldeney-See.
Treffpunkt von allem auf mindestens 2 Rädern, mit und ohne Zähne, mit und ohne Motor, mit und ohne Haare und jenseits der 40.
Mann, da liefen Gestalten rum ...
Das Wetter hat mitgespielt, Sonne satt - obwohl; auf der Rückfahrt am Abend hab ich mir doch fast den Hintern abgefroren. Da fehlte der vorher vorhandene Speck und das "Mehrdrunter", was man um die Jahreszeit tunlichst nicht vergessen sollte, ich Vollhonk, ich.

Sobald ich das Foto von der am Mopedtreff lungernden Baggage endlich von meinem sich sträubenen Handy runtergezogen habe, liefere ich das noch nach.

Sicher war das die letzte Tour für dieses Jahr - jedenfalls für mich, weil ich themperaturtechnisch ein Weichei und Frostbeutel bin (O-Ton-HerrStumpfsinn).
Für das kommende Jahr überlege ich mir meinen alten Führerschein up-zu-daten und mir endlich die Eintragung der Erlaubnis zum Fahren von Mehr-KW zu gönnen, die ich nach uuuuuunendlichen Zeiten verdient hab; von 1a auf ungezügelte 1 oder A oder wie das heute heißt.

Nochmal einen Dank an Frau Hausdrachen für die Leihgabe von Kombi und Gatten (Ich habe beides fein heil gelassen, sieht man mal von den Kopfnüssen ab) und diesem Gatten für nen tollen Tag, n flottes und sicheres Fahren, viel Lachen und fürs anschließende Drehen und konvertieren der mp4-Datei. Ich hatte dämlicherweise hochkant gefilmt und das falsche Dateiformat gewählt. Tzä...